WENN GEVATTER TOD DEM LEBEN EINEN STRICH DURCH DIE RECHNUNG MACHT

dann kommt man ins Stocken, man ist vielleicht gelähmt, gelähmt für das Besondere, für das Aussertourliche! Der Alltag muss irgendwann wieder funktionieren, aber alles andere? Hm!
Und so sitze ich jetzt hier und weiß irgendwie gar nicht, was ich sagen soll! Wie ich es sagen soll!
Und das geht mir schon länger so! 🙂
(*schmunzel* *schmunzel* Ja, ich bin doch tatsächlich sprachlos! Und ich würde vorschlagen, dass ihr diesen Moment voll auskostet, denn das kommt nicht wirklich oft vor! *lach*)

Ich bin gar nicht gut im Umgang mit dem Tod!
Mit meinem schon, da habe ich kein Problem, aber mit dem von anderen! Da tu ich mir echt schwer!
Und trotzdem gehört der Tod zum Leben, wie das Leben zum Tod!
Das eine gibt`s nicht ohne den anderen!
Immer im Doppelpack!
Meine Mama ist da ganz anders! Meine Mama ist ein Engel, wenn es um den Tod geht!
Sie kann andere Menschen so wunderbar trösten in solchen Momenten und auch in anderen (traurigen) Momenten!
Und wenn ich sie frage, was ich denn zu trauernden Menschen sagen soll, dann erzählt sie mir was von Zuhören und Da-Sein und Kraft-Geben und und und! Und das klingt dann alles so leicht!
Und wenn ich dann aber wieder in so einer Situation bin, dann geht es doch nicht!
Dann habe ich das Gefühl, dass ich doch etwas sagen muss, und ich suche verzweifelt in mir drin nach Worten, nach weisen Worten, nach tröstenden Worten, nach hoffnunggebenden Worten, aber da ist nichts! Einfach nichts! Alles ist leer!
Nein, nicht meine Gefühle sind leer! Die sind da!
Zum Platzen angefüllt bin ich mit Trauer, Schmerz, Mitgefühl, Hoffnung und vielem mehr!
Aber die Worte fehlen! Ich habe keine Worte mehr!
Sie stecken nicht mal im Hals! Sie sind einfach nicht da!
Die sind dann in meinem Bauch!
Buchstaben, Wörter, Sätze, Fragezeichen und Rufzeichen rumoren dann so in meinem Bauch, dass ich Hunger bekomme! Und dann esse ich mir einfach die Trauer weg!
Ja, ich weiß, nicht die beste Art mit Trauer umzugehen! *verschmitztlächel*
Aber um das geht es ja nicht! 🙂

Und warum ich vom Tod und von Trauer rede?
Der Vater von Herrn Paulus ist Mitte Februar gestorben!
Und ja, er war schon lange bettlägerig, schon über 10 Jahre, und ja, man wusste, dass es absehbar war, aber trotzdem kommt der Tod immer überraschend! Und immer aus dem Hinterhalt!
Plötzlich ist er da und übernimmt die Herrschaft am heimischen Tisch!
Und alles muss sich um ihn, um diesen egoistischen Gefährten drehen! Er will die volle Aufmerksamkeit!
Alles andere macht er nichtig und klein!
So, dass man nur noch funktionieren kann, wenn überhaupt!
Nur die kleinen Kinder lassen sich nicht in seinen Bann ziehen! *schmunzel* *schmunzel*
Sie trotzen ihm!
Die wollen weiterhin spielen, wollen weiterhin lachen und fröhlich sein, die wollen weiterhin Schabernack treiben und wollen weiterhin die Eltern testen und bis zum geht nicht mehr Grenzen ausloten!
Und so muss man sich automatisch wieder dem Leben zuwenden, wenn Kinder da sind!
Und so ist es bei uns!
Das kleine Fräulein Entzückend ist da und will leben, das Leben spüren, das Leben einsaugen!
🙂 ❤ 🙂
Und so haben das kleine Fräulein Entzückend und ich gebacken!
Die Fragezeichen und Rufzeichen im Bauch mussten ja beruhigt werden!
Und was passt da besser als Schokolade?
Brownies mussten her!
Auch ich mag dem Tod die Zunge rausstrecken und sagen: „Ätsch! Du Blödmann, das Leben geht weiter!
Muss weiter gehen!
Und wir vertreiben dich mit Schokolade!“ 😉
Und mit Liebe! ❤

(Hm! Da fällt mir gerade ein, dass vielleicht das der Grund ist, warum in Amerika die Nachbarn und Bekannten lauter Kuchen und Aufläufe und so Sachen vorbei bringen, wenn jemand gestorben ist! Vielleicht sind sie auch unfähig was zu sagen und leben nach dem Motto, dass nicht nur die Liebe, sondern auch der Tod durch den Magen geht! Nur so eine Überlegung am Rande! 🙂 )

Die Welt dreht sich auch unaufhörlich!
Die Jahreszeiten kommen und gehen!

Und deshalb haben wir die Brownies "four seasons" genannt!
Und ja, jetzt darf geschmunzelt werden!
Diese Brownies sollen wirklich eine Hommage an das Leben sein, ein Zeichen für Hoffnung, ein Zeichen dafür, dass alles weitergeht, vielleicht eine zeitlang nicht so gut, nicht so leicht, aber irgendwann wieder voll und ganz! Mit Liebe, mit Lachen und mit Tanzen!

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Ja, in diesen Brownes stecken die 4 Jahreszeiten! 🙂

Als erstes haben wir den Frühling! Und der Osterhase steht für den Frühling! Als Randbemerkung möchte ich sagen, dass der Osterhase noch vom letzten Jahr ist, denn er hat bei uns im Gefrierschrank „übersommert und überwintert! 🙂

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Die Himbeeren symbolisieren den Sommer! Wunderbare Früchte, die wir im Garten meiner Eltern zuhauf finden und die Kinder liebend gerne die Sträucher „leer räumen! 🙂
Ich habe hier getrocknete und gefrorene verwendet, weil es sie frisch in unseren Breitengraden noch nicht gibt!

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Für den Herbst passen Maroni oder Maronen perfekt! Und die gibt es ganz herrlich in Gläsern oder im Tiefkühlregal als Maronenpüree oder Maronencreme!

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Und für den Winter haben wir den Zimt und Vanille! Gerüche, Düfte, Geschmäcker, die in uns sofort das Winter-wohlig-Gefühl hervorrufen, die uns an Kuscheln und Seelenwärme erinnern!

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Und das sind sie fertig – ein Spaziergang durch das Jahr!

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ZUTATEN:

300 gr Vollmilchschokolade
200 gr Butter
4 Eier
1 Prise Salz
130 gr brauner Zucker
1 Vanillezucker
3 EL Kakaopulver
1 TL (oder 2 – nach Gusto) Zimt gemahlen
1 Vanilleschote
100 gr Mehl
100 gr getrocknete Himbeeren

250 ml Schlagobers/Schlagsahne/Schlagrahm (Keine Ahnung, wie man noch sagen kann! 🙂 )
2 gehäufte EL gesüßtes Maronenpüree
1 Handvoll gefrorene oder frische Himbeeren (für die Dekoration)

ZUBEREITUNG:

Backofen auf 180° (Umluft) Grad vorheizen.
Eine Backform ca. 20 x 20 cm einfetten.
Die Butter und die Schokolade miteinander im Wasserbad schmelzen.
Etwas abkühlen lassen.
Die Vanilleschote mit einem spitzigen Messer aufschlitzen und das Mark herauskratzen.
Die Eier mit dem Zucker und dem Mark der Vanille schaumig schlagen.
In einer anderen Schüssel das Mehl, den Kakao und den Zimt miteinander mischen.
Die „Schokolade-Butter-Sauce“ und die Mehlmischung unter die geschlagenen Eier heben.
Zum Schluss die getrockneten Himbeeren untermischen.
Den Teig in die Backform gießen und ca. 25 min (oder etwas mehr oder weniger je nach Backrohr) backen.
Anschließend auskühlen lassen.

Für die Creme das gekühlte Schlagobers (oder siehe oben *schmunzel*) steif schlagen.
Danach die gesüßte Maronencreme unterheben.

Den Riesenbrownie in lauter kleine Stückchen schneiden, mit einem Dressiersack die Creme auf die Brownies spritzen und mit einer gefrorenen Himbeere schmücken.

Alsdann zurücklehnen und sich dem Leben, der Liebe und dem wunderbar feinen Brownie hingeben!

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Und nein, ich möchte mit meinem Post natürlich keine philosophische oder theologische Diskussion ins Rollen bringen! 🙂 😉 🙂
Ich will einfach nur sagen, was in der letzten Zeit hier los war, ich will nur erzählen, warum ich nicht so präsent war, ich möchte einfach nur erzählen, was mir in der letzten Zeit wichtig war, ich will aus unserem Leben erzählen!
Ich möchte einfach nur ich sein! ❤

Umarmung!
Maria

53 Kommentare

  1. Pfefferschote

    Oh, Maria, ich hatte mir schon Sorgen gemacht, kann das aber absolut verstehen. Mein Beileid an Euch alle und ich finde, Du hast es ganz wundervoll formuliert. 🙂
    Das Rezept ist auch super, ich esse mal virtuell einen mit, OK? Herzliche Grüße ❤ 🙂

      • Pfefferschote

        Nix zu danken 🙂
        Ich glaube, dass in Trauerzeiten der Appetit ein wenig fehlt. Oft ist nach einer Beerdigung dieser wieder da, weil sich dann Kummer und Schmerz etwas gelöst haben. Zumindest geht es mir oft so, dann kann man auch wieder essen. Und das ist wichtig, um Kräfte für Erledigungen nach Trauerfällen zu sammeln. 🙂

      • marichen21

        🙂 🙂 🙂
        Ja, da sind die Menschen unterschiedlich. und ja, das könnte auch eine Möglichkeit sein, warum dass ist! Ich habe mir das schon so oft überlegt, warum die Trauernden, dann so viel zum Essen bekommen! 🙂

      • Pfefferschote

        Nennt man es nicht auch Leichenschmaus?
        Früher fand ich es ziemlich unmöglich, wenn alle nach Beerdigung zusammensaßen und Kuchen, Suppe, belegte Brote in sich hinein stopften. Heute finde ich es gut und nach der letzten familiären Beisetzung habe auch ich etwas gegessen. Wir Lebenden sollten weitermachen, so lange wir es können. Wieder treffen werden wir uns alle noch früh genug da oben. 🙂
        Hat man Kinder, sind Sorgen meist auch schnell vergessen, Fräulein Entzückend hat Euch sicher schnell wieder ins Leben geholt. Gut so, weitermachen, vor allem mit den Brownies. 😀

      • marichen21

        🙂 🙂 🙂
        Du gehörst auch zu diesen Menschen, die die rechten Worte finden und das Richtige im richtigen Moment sagen! ❤

  2. Silvi'K

    Das tut mir echt weh und es stimmt, man ist nie vorbereitet auf den Moment. Uns hat „es“ im Februar ganz überraschend im Freundeskreis getroffen. Man ist machtlos und es gibt kaum Worte, die da wirklich helfen. Aber jetzt zu deinen Brownes, die sehen ganz, ganz lecker aus! Liebe Grüße und frohe Ostern!

    • marichen21

      Du sagst es, liebe Silvia!
      Man ist einfach machtlos und die Worte fehlen!
      Aber ich danke dir für deine Worte! ❤
      Auch allerliebste Grüße und frohe Ostern!

  3. salzburgmom

    Liebe Maria!
    Als ich gestern gesehen habe, dass dein letzter Post vom 14.2. ist, habe ich mir schon gedacht, dass etwas sein muss, aber, dass es so tragisch ist, das hätte ich mir nicht gedacht.
    Deine Gedanken ums Essen wenn ein Mensch stirbt, sind völlig berechtigt finde ich. Nicht umsonst gibt es das Ritual des Leichenschmauses. Denn Essen ist etwas geselliges, schönes und nicht zu letzt Trost spendendes! Bei uns sagt man „der Sarg wird aufgestellt zum Tanzen“. Denn neben all der Trauer, der Wut und der Verletzlichkeit geht das Leben weiter. Überhaupt mit Kindern wie du so schön schreibst!
    Ich wünsche euch viel Kraft und Mut. Fühl dich umarmt!

    Liebe Grüße,
    Cora

    P.s.:Das Rezept ist genial passend für eure Situation 🙂 Und wird bei uns den Ostersonntag versüßen 😉

    • marichen21

      Liebe Cora!
      Das ist sehr schön – „der Sarg wird aufgegellt zum Tanzen“! Das finde ich wunderbar!
      Ja, das Leben geht weiter, speziell, wenn so kleine Wusel ❤ herum rennen und vollkommen im Jetzt leben! Da geht es gar nicht anderst!
      Habe einen wunderbaren Tag!
      Maria!

  4. chillylemon

    Da stehen mir echt die Tränen in den Augen, mein Beileid für dich und deine Familie!! Ja, bei uns war es gerade ähnlich, es ist ja auch ein totaler Schock einen geliebten Menschen zu verlieren, egal wie alt oder jung! Mein Freund hat einen kleinen Altar mit Fotos errichtet und ich versuche weiter zu machen, versuche eine gewisse Routine aufrecht zu erhalten, das kann auch eine Hilfe sein. Und das Zusammensein in der Familie zu spüren ist im Moment der größte Halt! Inzwischen habe ich die Erfahrung gemacht, dass es leichter fällt zu trauern und es zu verarbeiten, wenn man sich noch verabschieden konnte. Ich wünsche dir ganz viel Kraft dafür! Lieben Gruß Anja

    • marichen21

      Ach, liebe Anja,
      demnach drücke ich dir und deiner Familie auch mein Beileid aus!
      Das stimmt, dass es viel besser ist, wenn man sich verabschieden kann, dann kann man auch besser loslassen!
      Ich schicke dir/euch auch ganz viel Kraft, Liebe, Stärke und Urvertrauen!
      Alles Liebe
      Maria!

  5. ichmussbacken

    Liebe Maria,
    das ist eine sehr schöne Beschreibung von eigentlich unbeschreiblichen Gefühlen. Es tut mir sehr Leid für euch alle!
    Schön, dass du wieder zurück bist und voll bewusst weiter lebst! Kinder lassen einen nicht im Trübsinn versinken und zeigen, dass es weitergeht. Dafür muss man ihnen echt dankbar sein.
    Liebe Grüße
    Eva

    • marichen21

      Liebe Eva!
      Ja, das stimmt!
      Dafür muss man den Kindern wirklich dankbar sein! ❤
      Und dir danke ich für deine schönen Worte und dein Mitgefühl!
      Alles Liebe
      Maria!

  6. zuckerfreunde

    Das hast du wirklich schön geschrieben, liebe Maria. Ich hatte mich schon gewundert, warum du seit Mitte Februar nicht mehr gebloggt hast – jetzt macht das Ganze natürlich Sinn. Mein allerherzlichstes Beileid und viel Kraft auch für die kommende Zeit. Ganz liebe Grüße, Elli

    • marichen21

      Liebe Elli!
      Danke für deine lieben Worte! ❤
      Uns geht es soweit wieder gut, wie gesagt, wenn Kinder da sind, muss man einfach wieder im Jetzt leben! Geht gar nicht anderst! 🙂 🙂 🙂
      Ich wünsche dir noch einen gemütlichen, kuscheligen Resttag und schicke über ein paar Kilometer ganz liebe Grüße zu euch!
      Maria

  7. Marina

    Ach liebe Maria, da stehen mir echt die Tränchen in den Augen. Das hast du wunderbar geschrieben und ich finde es so mutig und anrührend, dass du deinen Kummer mit uns teilst. Und ich finde es richtig schön, wie du das alles in das Rezept für deine Lebens-Brownies verpackt hast. Ich hab‘ schon lange nichts mehr gelesen, das mich so berührt hat! Danke dafür! ❤

    Und jetzt wünsche ich euch schonmal ein wundervolles Ostern mit viel Zeit, in der ihr euch aneinander erfreuen könnt, und möglichst wenig Schnee. 😉

    Fühl dich gedrückt! ❤ ❤

    • marichen21

      Du liebe, liebe Marina!
      Ich danke dir ganz fest für deine lieben und schönen Worte! ❤
      Und danke, dass du dich berühren hast lassen!
      Und da hast du den Brownies wirklich einen schönen Namen gegeben: Lebens-Brownies! Dafür muss ich dich grad extra drücken! ❤
      Dir und Monsieur Nerd wünsche ich auch wunderschöne und kuschelige Ostern und feine Feiertage! Ja, hoffentlich ohne Schnee auch für euch! 🙂
      Ich drücke dich auch!
      ❤ 🙂 ❤
      P.S.: Hattet ihr ein schönes Fest? 🙂

      • Marina

        Danke du Liebe, ja das hatten wir! 🙂 Wir haben sogar drei Tage lang gefeiert – das musste auch wirklich sein – erst mit Freunden, dann mit den ‚Schwiegereltern‘ und dann den 30. meiner ‚Schwägerin‘. Jetzt bin ich auch ganz schön kaputt, aber die Zeit war wunderschön! Also liege ich heute nur faul herum und warte darauf, dass Monsieur Nerd den Grill anschmeißt 😉
        Liebe Grüße an Herrn Paulus und das kleine Fräulein, habt einen wunderschönen Ostersonntag! ❤

      • marichen21

        Wow! Cool!
        Da habt ihr einen richtigen Feiermarathon hingelegt! 🙂 🙂 🙂
        Leider wurde bei uns heute doch nicht der Grill angeschmissen, denn meine Mama wollte Ostern noch nicht „aus der Hand geben“, und wir haben alle bei ihr Ostern gefeiert! 🙂
        Ach herrlich, einfach nur so herum zu fläzen!
        Ich hoffe, du hast es richtig genossen! ❤
        Danke für die lieben Grüße! Auch liebe Grüße an Monsieur Nerd!
        Schön, dass ich dich "virtuell" kennen lernen durfte! ❤
        Allerliebste Grüße
        Maria!

      • Marina

        Das klingt aber auch schön 🙂
        Genießt den letzten Ostertag und fühlt euch gedrückt, ich freu mich auch ganz dolle darüber, das kannst du mir aber glauben 🙂 ❤

  8. Pingback: WENN ES SCHNELL GEHEN MUSS, WEIL DER OSTERHASE SCHON ZUM FENSTER REIN GÜCKSELT ……. | ★ LEICHTIGKEIT ★
  9. Dina

    Liebe Maria, Du hast so wunderschöne Worte für solch schreckliche/hilflose Gefühle gefunden. Mein herzliches Beileid für Dich und Deine Familie und meinen Dank für Deinen tollen Text (und das Rezept).
    Liebste Grüße, Dina

  10. Andrea

    Liebe Maria.
    Du sprichst mir direkt aus dem Herzen. Ich habe auch vor vier Wochen meinen Schwiegervater verloren und weiß auch immer nicht wie ich mich fühlen soll 😔 während mein Mann in Trauer ist weiß ich nicht wie ich damit umgehen soll. Ich denke ich konnte in der schweren Zeit Für meinen Mann da sein, aber ja, das Leben geht weiter.
    Liebe Maria, danke für deinen wunderschönen Beitrag und mein herzliches Beileid für euch.
    Alles Liebe
    Andrea

    • marichen21

      Ach, liebe Andrea!
      Das tut mir so, so leid!
      Ja, leider gibt es immer wieder solche Zeiten im Leben durch die man durch muss!
      Mir ist jetzt schon Angst und Bange, wenn ich an meine Eltern denke!
      Ich darf gar nicht daran denken, und trotzdem kommt mir das immer wieder in den Sinn!
      Ich weiß gar nicht, wie ich das dann überstehen soll!
      Drum lasse uns jetzt die Zeit mit unseren Lieben in vollen Zügen genießen und das Leben feiern!
      🙂 ❤ 🙂
      Viele, viele liebe Grüße
      Maria!

  11. eckisoap

    liebe maria! deine kleine wanderung durch mein blog freut mich ungemein und ich habe ihn sofort zum anlass genommen, dich ebenfalls zu besuchen.
    noch schlaftrunken, die ersten stunden des sonntags nutzend, lande ich hier.
    und dein beitrag hier geht mir unter die haut.
    er zeigt mir wieder mal, dass wir alle eine trauerkultur vermissen.
    ich spüre bei dir den wunsch ( wie ich ihn auch habe ) leichter umzugehen, ihm die zunge rauszustecken, die leichtigkeit bei all der trauer nicht zu unterdrücken.
    du sagst, du hast keine worte und hier stehen soviele davon! 🙂
    ich würde gerne den satz mit dem tod, der durch den magen geht, auf meiner seite ‚alles bei anderen gelesen‘ festhalten, wenn ich darf?
    das ist wirklich wunderschön und tröstlich.

    liebe grüße in einen sonnigen frühlingssonntag! 🙂
    kerstin

    • marichen21

      Liebe Kerstin!
      Ich danke dir so sehr! Dein Kommentar hat mich jetzt richtiggehend berührt! ❤
      Einfach schön und tief gehend, was du geschrieben hast!
      Und selbstverständlich darfst du diesen Satz sehr gerne auf deiner Seite festhalten! ❤
      Danke, dass auch ich dich berühren durfte!
      Ich schicke dir viele, viele liebe Grüße mit den besten Wünschen für eine glückliche Woche!
      Maria

      • eckisoap

        liebe maria,
        ich habe vor einiger zeit meine mutti zu früh gehen lassen müssen. unvorbereitet. und das im sinne von: niemand hat mir je gasagt und gezeigt, wie man damit umgeht…
        inzwischen habe ich gelernt, dass der tod ein teil des lebens ist. ein genauso großer wie die geburt.
        und ich finde, wir sollten das nicht immer so furchtbar tabuisieren. wir brauchen einen umgang mit dem tod. egal wie der dann aussieht. und wenn in anderen kulturen zum beispiel die menschen auf den gräbern tanzen, an gedenktagen, dann finde ich das irgendwie sehr schön.
        und ich finde es klasse, dass du eben kochst, backst, um den tod auch durch den magen gehen zu lassen. um ihn dann vielleicht zu verdauen.
        ❤ liche grüße von mir! 🙂
        und falls du mal schauen willst: https://siedendbunt.wordpress.com/rumpelkammer/alles-bei-anderen-gelesen

      • marichen21

        Liebe Kerstin!
        Das tut mir sehr, sehr leid!!! Ich fühle sehr mit dir!
        Für mich eine der schlimmsten Vorstellungen, dass es meine Mama oder meinen Papa nicht mehr gibt!
        Und ja, du sprichst mir vollkommen aus der Seele! Wie gesagt, meine Mama ist da begnadet, die kann das wunderbar, aber ich bin da einfach mundtot! Und ja, leider gibt es bei uns nicht wirklich eine „Kultur“ dafür, aber vielleicht wird sich das mit der Zeit ändern! 🙂
        Ich danke dir nochmals für deine offenen, ehrlichen und schönen Worte! ❤ Das ist sehr schön und tut sehr gut! ❤
        Liebste Grüße
        Maria!

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