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JA, JA, JAAA!!! Es gibt sie tatsächlich …….,

die Bloggerinnen und Blogger in Vorarlberg!
Und zwar wurde diese “interessante”, sich ständig vermehrende Spezies im Garten der Stadtbibliothek in Dornbirn gesichtet.
Zuhauf saßen sie dort beisammen, konferierten, zelebrierten, schnabulierten und fotografierten bei einem gemütlichen Picknick, was das Zeug hielt!
Und stellt euch vor: ich Glückskind war mit von der Partie!
*freu* *freu* *freu*

Nadin und Michelle hatten nämlich die geniale Idee, mit den Vorarlberger BloggerInnen eine Gemeinschaft zu gründen, und so sind die gsiBLOGGER entstanden!

Und die beiden haben sich ordentlich dafür ins Zeug gelegt!
Danke! Danke! Danke! Voll super!

Leider habe ich vor lauter Jubilieren, Schnabulieren, Konferieren ganz vergessen auf das Fotografieren, und habe nur wenige Fotos gemacht!
Hm! Hm! Hm!

Ein paar Impressionen gibt`s trotzdem von den Leckereien, die alle mitgebracht haben!

Dabei waren:
blondieundbrownie
City-Cupcakes
Deko Impressionen
Die Glücklichmacherei
Fischers Fritzen
goats.today
Julzalicious Cakes
Love Life!
Miss Golosinas
Silent Days
Sugar Stories

Und bei manchen von ihnen findet ihr weitere, besser gesagt viiiel mehr Fotos!
Und auch Fotos von den lieben Geschenken, die ein paar Bloggerinnen für alle vorbereitet haben und vorallem auch Fotos von dem genialen, prall gefüllten Goodie Bag, welches jeder und jede mit nach Hause nehmen durfte. *jupiduuu*
Hier auch ein ganz, ganz großes Dankeschön an alle Sponsoren für ihre Großzügigkeit:

Dr. Oetker
ediths
Feine Billetterie
Foodist
Klunkar
Spar König in Lustenau

Es waren echt lauter sehr schöne, brauchbare, sehr gute und leckere Sachen drin! :-)

Ich danke nicht nur den Organisatorinnen und Sponsoren, sondern allen, die beim Bloggerpicknick waren! Es war sehr schön alle kennen zu lernen und ich freue mich auf ein weiteres Treffen!

Und nun verabschiede ich mich und werde genüsslich die restlichen Pastinakenchips aus dem Goodie Bag ohne Pastinaken-Chips-Stiebietz-Angriff von Fräulein Entzückend knuspern, da sie friedlich im Bettchen schlummert! *schmunzel*

Genießt das Leben!
Maria

DER GRUND WARUM DER HEUTIGE HERBSTBEGINN DAS ENDE MEINER BLOGPAUSE EINLÄUTET

heißt gsiBLOGGER!

Nadin von Die Glücklichmacherei und Michelle von Sugar Stories hatten die Idee, dass sich die Vorarlberger BloggerInnen zu einer Gemeinschaft zusammenschließen. Und um mit dieser Gemeinschaft gleich richtig durch zu starten, haben sie ein Blogevent ins Leben gerufen, bei dem die BloggerInnen im Juni etwas posten, das mit der Heimat, mit Vorarlberg zu tun hat!

Und da kein Tag vergeht, an dem ich nicht vom Bloggen träume, an dem ich nicht denke, das und das könnte ich machen, könnte ich posten, an dem ich nicht Kochbücher wälze, Blogs “verschlinge”, Bastelmaterialien und Kochutensilien (zum Leidwesen von Herrn Paulus) horte, dachte ich mir: wann dann, wenn nicht jetzt!!! 

Und so habe ich mich kurzerhand entschlossen, euch zum heutigen Herbstbeginn (es regnet und regnet und regnet …), ähhh, räusper, mitten im Sommer mit einer

Vorarlberger Gerstensuppe zu erfreuen!

Und ich danke Petrus aus tiefster Seele, dass es heute nicht 30 Grad im Schatten hatte, denn Herr Paulus hätte mich gelyncht, wenn er da eine Gerstensuppe hätte essen müssen! *schmunzel*

Aber so hat es perfekt gepasst! *freu*

Zutaten für 4 tolle Portionen + noch etwas zum Einfrieren für weitere Herbsttage:

160 gr Rollgerste

80 gr weiße Bohnen

50 gr große Bohnen (Saubohnen)

3 Scheiben Frühstückspeck (Geselchtes oder irgendein Schinken, wenn es nicht so fett sein sollte)

1 große Zwiebel

3 Kartoffeln

3 Karotten

1/2 Lauchstange

2 handtellergroße Scheiben Sellerie

7 Nelken

etwas Muskatnuss

Suppenwürze

Salz

Pfeffer

 

Zubereitung:

Zuerst müssen die Gerste und die Bohnen je nach Packungsangabe einige Stunden in kaltem Wasser eingeweicht werden, am besten über Nacht.

Dann gebe man die Bohnen mit dem Einweichwasser, einer großen Zwiebel, den Nelken, Salz, Pfeffer und dem Muskatnusspulver, einer Scheibe Frühstücksspeck und den geschälten und ganz klein geschnittenen Kartoffeln in den Schnellkochtopf oder in einen großen Topf und lasse es ca. 1 Stunde ganz leicht köcheln.

Währenddessen kann man die Karotten, den Lauch, Sellerie und den übrigen Frühstückspeck ebenfalls ganz klein schneiden und nach einer Stunde köcheln, wenn man den Schnellkochtopf wieder öffnen kann (Vorsicht! Wirklich erst dann öffnen, wenn der Dampf abgelassen ist!!!) , auch in die Suppe geben. Dann muss die Gerstensuppe mit dem Suppengewürz ganz nach Lust und Laune abgeschmeckt werden und darf noch so lange weiterköcheln, bis das Gemüse weich ist.

Und nun kann sie mit frisch geriebenem Pfeffer genossen werden!

Mahlzeit oder

An guata (wie man in Vorarlberg so schön sagt)!

Ich freue mich über eure Rückmeldungen, wenn der eine oder die andere die Gerstensuppe nach kocht!

 

Und nun muss ich sagen: es hat mir wieder sooo viel Spaß gemacht, das Vorbereiten, das Kochen, das Fotografieren, das Schreiben und das ……. äh ……. Essen!

*jupiduuu*

*juhuuu*

Ganz liebe Grüße und bis bald!

Maria ♥

 

 

 

 

Kochen als Ersatz für den Arm-Workout

Auf die Frage, was ich heute kochen soll, kommt immer die Antwort: “Was Gutes!”
HA HA! Was Gutes!
Koche ich nicht immer was Gutes? Hä?

Na ja, heute soll es nicht nur gut sein, sondern es soll auch schnell gehen!
Und genau so schnell habe ich meine Entscheidung getroffen:
Heute mache ich einen Stopfer!
Was, du weißt nicht was Stopfer ist?

Stopfer ist ein altes, altes Gericht aus Vorarlberg, auch noch genannt Riebel, Pflutta oder Brösel (im Montafon). Mehr darüber hier nachlesen.
Wissen tu ich es nicht, aber ich habe mir immer gedacht, dass Stopfer so heißt, weil er den Magen schnell füllt (stopft) und lange anhält. Früher war es das perfekte Frühstück oder Mittagessen, um dann harte Arbeit zu verrichten.
Das tolle an Riebel ist, dass er auch sehr schnell gemacht ist. Man kann ihn schon am Abend vorher zubereiten oder am Morgen, wie ich es immer mache.

Ich brauche für zwei Personen:

250 gr Weizengrieß
500 ml Milch
1 Prise Salz
70 gr Butter oder Butterschmalz

Die Milch mit dem Grieß und der Prise Salz aufkochen, dann das Grieß langsam einrieseln lassen und währenddessen mit dem Schneebesen kräftig rühren bis der Grießkoch eindickt.
Dann mindestens eine Stunde oder über Nacht fest werden lassen.
Nach dem Festwerden die Butter oder das Butterschmalz in einer Bratpfanne schmelzen. Den Grießkoch hineingeben und “scharf” braten.

Dabei die Masse immer wieder wenden, zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen ……. bis lauter gröbere und feinere Brösel (siehe Montafon) in der Pfanne sind.

Geschafft!
Jetzt einfach an den Tisch sitzen mit der dampfenden Pfanne Stopfer – Pflutta – Riebel – Brösel und mit Kaffee oder Milch und Apfelmus genießen.

Noch ein paar Anmerkungen:
– Ich nehme immer Dinkelgrieß, ist zwar etwas klebriger, aber gesünder. :-)
Man kann auch Halbfettmilch verwenden. :-)
– Mein Vater gibt den Riebel in den Kaffee und löffelt ihn da raus.
– Mein Bruder macht den Riebel, wenn er Zeit und Lust hat (eher selten, meistens macht ihn meine Schwägerin :-)) in einer Stahlpfanne auf dem Schwedenofen.
– Man kann ihn auch mit Zwetschgenkompott essen.
– Meistens isst man ihn mit Apfelmus.
– Ich liebe ihn mit Zimt und Zucker.

- Manche Wenige geben auch gebratene Kartoffeln drunter. (Uahhh!)
– Einfach wie jeder will!

Jetzt bleibt nur noch die Frage, was das mit dem Arm-Workout auf sich hat?
Hier verweise ich auf diese Zeilen:
Dabei die Masse immer wieder wenden, zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen und braten und wenden und kräftig zerstoßen ……. bis lauter gröbere und feinere …….
Noch Fragen?
Ihr seht, wenn man das richtig macht, dann kann man sich die Hanteln für diesen Tag sparen! :-)

Nun ran an den Herd und los geht`s!
Maria