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WIE MAN EINE VERREGNETE JAHRESZEIT SCHÖN MACHT ……. UND ZWAR WITH A KIND OF A SODA BREAD
*heul* *jammer* *mamaaa* *raunz* *magichnicht* *raunz* *nochmalsjammer* *jammer* *surrsurr* *mamaaa*
Tja, so kann es bei uns auch ab und zu sein!
Und zwar nicht ich, sondern das kleine Fräulein Entzückend!
Fräulein Entzückend ist ein wunderbares Kind, fröhlich, lustig, aufgeweckt, sehr emphatisch, energiegeladen, neugierig und interessiert, macht viele Scherzchen für`s Herzchen (sagt sie immer selbst) und und und!
Aber sie kann auch sehr eigensinnig und stur sein, und eine Jammertante!
Und das kann sie durchziehen, nach dem Motto: “ Schauen wir mal, wer den längeren Atem hat?“
Und den hat definitiv sie!!!
Ja, ja, ich weiß schon, es ist wichtig Grenzen zu setzten und nicht immer ja zu sagen und nicht klein beizugeben und sich nicht verkaufen lassen und sich nicht um den Finger wickeln lassen und und und!
Ja, ich weiß!
Aber ab und zu schaffe ich es einfach nicht!
Und dann machen wir halt was Schönes!
Wir machen einen Regenspaziergang, weil das sehr schön ist, und weil sie dann zum Raunzen aufhört, auch wenn ich dringendst putzen sollte!
Oder wir basteln was, auch wenn ich einen Riesenberg Bügelwäsche habe! (*räusper* *räusper*)
Oder wir machen eine kleine Teeparty, auch wenn ich den Keller, den Vorraum, usw. usw. räumen sollte!
(Ja, ja, Herr Paulus, ich weiß!!!)
Oder wir backen ein superfeines Brot, auch wenn ich ……. bla bla bla ……. tun müsste!
Und zwar ein ganz feines Sodabrot!
Soda Brot liebe ich so, weil man es wirklich ganz schnell machen kann!
Es braucht einfach keine „Gehzeit“, und somit keine Jammerzeit! *hihi*
Und das Resultat ist einfach superduperyummyyummy!
A KIND OF A SODA BREAD
ZUTATEN:
470 gr Dinkelmehl
50 gr Buchweizenvollkornmehl
1 EL Zucker
1 gehäuften TL Salz
70 gr weiche Butter
10 gr Natron
330 ml Buttermilch
50 gr Pekannüsse
ZUBEREITUNG:
Backofen auf 175° Grad (Umluft) vorheizen.
Die Pekannüsse (oder auch andere) klein hacken und in einer Pfanne kurz rösten, bis sie fein duften, dann abkühlen lassen.
Die Römertopf – Brotbackform* mindestens 10 min in kaltem Wasser wässern.
Das Dinkelmehl mit dem Buchweizenvollkornmehl, dem Zucker, dem Salz und dem Natron mischen.
Die weiche Butter dazu geben und alles entweder mit den Händen oder in der Küchenmaschine mit dem Knethacken kurz etwas kneten.
Die Buttermilch ebenfalls dazu geben und ca. 5 min kneten.
Zum Schluss die Pekannüsse hinein geben und kurz unterkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und in die gewässerte, abgetrocknete und leicht gebutterte oder gefettete Brotbackform* geben, mit einem guten (!!!) Messer einschneiden und mit kaltem Wasser bepinseln. Man könnte es auch noch mit Mehl bestäuben oder mit Sesam oder anderen Kernen verfeinern.
Dann ab damit in den vorgeheizten Ofen für ca. 50 Minuten (je nach Backrohr).
Anschließend gut abkühlen lassen, bevor man es aus der Form nimmt.
Und dann bleibt einem nichts anderes übrig, als das Brot mit Butter und Marmelade auf einer Teeparty zu schnabulieren, während draussen der Regen an die Scheiben klatscht, so fest, dass man das Gefühl hat, man wird mit Wasserkübeln bombardiert.
Aber das Fräulein Entzückend und ich haben uns nicht von dem Regengeklatsche ablenken lassen und haben eine Tee- ähhh Milchzeremonie abgehalten und dem Herrn Paulus, der im Bett seiner Mittagsmeditation, besser gesagt seinem Nachmittagsschlaf nachgegangen ist, frisches Brot unter die Nase gehalten, so dass er einfach aufstehen musste, um uns und dem Brot Gesellschaft zu leisten! *hihi*
Nun denn, genießt euch und dieses saftige superfeine Brot!
Liebste Grüße
Maria
* Die Römertopf – Brotbackform wurde mir von der Firma Römertopf kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke!
Und p.s.: Aufräumen mag das kleine Fräulein auch überhaupt nicht!
Da heißt es von einer Sekunde auf die andere, wenn sie aufräumen sollte:
„Ich bin sooo ein kleines Baby!“
Oder sie lässt sich von einer Sekunde auf die andere auf den Boden fallen mit einer fürchterlichen Leidensmiene: „Ich habe sooo Bauchweh!“
Jetzt wisst ihr Bescheid!❤
Ach Gott, sie ist zum Fressen!❤
Und ich bin so dankbar!!!❤
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VON EINEM KLEBRIGEN JAHRESAUSKLANG UND PERFEKTEN NEUJAHRSBRÖTCHEN
will ich euch berichten!
Denn der Jahresausklang war gar nicht so einfach!
Nein, jetzt übertreibe ich etwas!
Denn der Jahresausklang war eigentlich ganz schön!
Sehr schön sogar!
Aber nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt habe!
*schmunzel* *schmunzel*
Denn – ob ihr es glaubt oder nicht – kurz vor Mitternacht habe ich noch den Kühlschrank geputzt!
Nicht, weil der (die) Faule am (Jahres-)Abend noch schnell fleißig wird!
Nein, weil ich wieder mal (laut Herrn Paulus und meiner Mama) den Hausverstand ausgeschaltet habe!
Und ja, ich gebe es zu, stimmt ja!
Aber es war ja Silvesterabend und ich total in Feierlaune!❤
Jedoch seht ihr hier, was trotz des Malheurs Grandioses entstanden ist,
nämlich die perfekten, selbstgemachten Neujahrsbrötchen!
Die perfekten Brötchen überhaupt!
(Bin ich jetzt zu eingebildet?😉 Nein, überhaupt nicht!!!🙂
Seht selbst!)
Es war nämlich so, dass Herr Paulus sich gewünscht hat, dass wir heuer mal den Silvesterabend zu dritt daheim verbringen! Meine Wenigkeit, die schon sehr gerne feiert, ja, sehr gerne mit anderen Menschen feiert, war davon natürlich nicht sehr angetan.
Und ich habe mich gefragt, was wir drei denn den ganzen Abend machen, denn der muss ja besonders sein! (Nicht, dass die Abende, die Zeit mit meinen beiden Schätzen nichts besonderes wäre! Nein, jede Sekunde mit ihnen ist kostbar, aber ich habe Silvester immer in Gesellschaft gefeiert. Das meine ich!🙂 ) Das kann ja nicht ein normaler Abend mit „normalem“ Abendprogramm sein!
Und dann habe ich mir den Kopf zerbrochen, was wir mit dem Fräulein Entzückend anstellen könnten, damit es für sie ein supertoller Silvesterabend wird!
Aber nichts hat mir gepasst!
Bis mich mein zweites Ich gefragt hat, ob es wirklich um das kleine Fräulein geht oder nur um mich?
Und ja, ich musste (wieder) zugeben, es geht hier, wenn ich ehrlich bin, um mich!
Und mit dieser Überlegung kam dann Gott sei Dank das Loslassen und die Leichtigkeit und dieser Silvesterabend-es-muss-was-Tolles-sein-Stress ist von mir abgefallen und ich konnte mich einfach freuen und genießen.
So sind wir dann auch nicht auf das Kinderfeuerwerk um 17 Uhr am Marktplatz, da es hier geregnet hat, sondern das Fräulein und ich haben ganz gemütlich alles für das Raclette vorbereitet, während Herr Paulus gechillt hat.
Dann haben wir wirklich gemütlich und sehr fein gegrillt, gebraten, geschmolzen und geschlemmt, was das Herz begehrt hat!
Nach dem Aufräumen sind wir dann in der dunklen Stube auf den Couch gelegen und haben dem Feuerwerkstreiben zugeschaut (Wir wohnen im 5. Stock und sehen perfekt zu den Bergen!), das hier schon den ganzen Tag im Gange war.
Haben gestaunt, geohht und geahht, bewundert und uns gefreut!
Irgendwann haben dann das Fräulein und ich entschieden, dass wir für das Neujahrsfrühstück unbedingt noch was backen müssen, und mir sind sofort die Morgenbrötchen von Trine Hahnemann eingefallen, die ich unbedingt einmal nachbacken wollte.
(Gefunden habe ich das Rezept in ihrem wunderbaren Buch „SKANDINAVISCH BACKEN“, das ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt habe! Muss auch sein!)
Und so haben wir den Teig leicht abgewandelt gemacht und laut Anweisung in einer abgedeckten Schüssel in den Kühlschrank gestellt, damit wir am Morgen Brötchen zum Frühstück backen können.
Jedoch – und jetzt kommt es – hat das Fräulein Entzückend, nein, ähhh, habe ich nicht daran gedacht, dass der Teig ja auch im Kühlschrank „geht“.
Und so wollte ich kurz vor Mitternacht (Das Fräulein hat schon vorher schlapp gemacht!❤ ) etwas aus dem Kühlschrank holen, und was kam mir da entgegen???
Was???
Hefeteig!!!
Natürlich!
Ein traumhaft aufgegangener Hefeteig, der so wunderbar und stark und kräftig und selbstbewusst war, dass er es sogar geschafft hatte, den Deckel der Schüssel zu heben!
Und?
Muss ich jetzt noch weiter erklären?
Jetzt wisst ihr, warum ich Kühlschrank geputzt habe!🙂
Aber genug der vielen Worte, hier kommt das leicht abgewandelte Superbrötchenrezept von Trine Hahnemann, das uns am Neujahrsmorgen in den Bann gezogen hat, und mit Sicherheit noch viele Frühstücke und aber auch Abendessen, Suppengelage und Salatzeit bereichern wird!
ZUTATEN:
900 gr Dinkelmehl
15 gr Salz (oder etwas weniger)
2 Päckchen Trockenhefe
700 ml kaltes Wasser
ZUBEREITUNG:
Alle Zutaten in einer Küchenmaschine mit dem Knethaken gut verkneten.
(Nicht erschrecken, der Teig ist recht klebrig!)
Dann den Teig in eine Schüssel geben, die man abdecken kann und über Nacht im Kühlschrank rasten lassen.
ACHTUNG: Die Schüssel sollte groß genug sein, damit der Teig mindestens doppelt so groß werden kann.
Am Morgen dann das Backrohr auf 240° C (Umluft hatte ich, aber jeder Backofen ist anders) vorheizen, „Kugeln“ (sind nicht wirklich Kugeln, denn der Teig ist immer noch sehr klebrig, lässt sich aber sehr gut abreißen), soviele man braucht, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
Anschließend 5 Minuten backen.
Danach die Temperatur auf 210° C herunterschalten und die Brötchen 15 bis 20 Minuten fertig backen.
Wenn sie fertig sind, aus dem Backofen nehmen und noch etwas rasten lassen.
Und dann süß oder pikant belegen, oder einfach nur ganz puristisch mit Butter genießen.
Der Restteig kann wieder in den Kühlschrank gegeben werden und ist dort gelagert bis zu 5 Tagen haltbar.
Also – *freufreufreu* – jeden Morgen Frische-Brötchen-Glück!!!
Knusprig, frisch, selbstgemacht!!!
Nachtrag zum Kühlschrankputzen: Da ich total entspannt war, und davor schon einen sehr schönen Abend mit meinen zwei „Schlawinern“ hatte, war das Kühlschrankputzen gar nicht so schlimm!
Und heute kann ich euch versichern, es war es auf jeden Fall wert!
Natürlich werde ich beim nächsten Mal eine größere Schüssel nehmen (Ich bin ja nicht blöd!!! *hihi*)!
Aber ich freue mich riesig, die ganze Familie Leichtigkeit freut sich riesig, dass wir den Neujahrstag mit diesen Brötchen beginnen durften!
Was für ein Start!!!❤
In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein sehr, sehr gemütliches Wochenende, vielleicht mit diesen Brötchen deluxe!
Umarmung!
Maria
P.S.: Während ich diesen Post zu euch in die Welt hinaus schicke, lassen sich gerade im Backrohr wieder ein paar Brötchen knusprig bräunen, die ich vorher schnell auf das Backblech gegeben habe!❤
Es ergibt so ca. 10 bis 12 Brötchen, je nach Größe und wenn man den Hefeteig nicht vorher an den Kühlschrank verfüttert hat! *schmunzel* *schmunzel*
Genießt einen glücklichen Tag!❤