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VON EINER GENIALEN ONLINEMALL UND GESCHENKEN! *schmunzel* UND ABER NATÜRLICH AUCH VON EINEM GAUMENGESCHENK, NÄMLICH EINEM REZEPT FÜR FEINE FRÜHSTÜCKSBRÖTCHEN …….
……. erzähle ich euch heute!
*augenzuhalt*
*schmunzel*
Habe ich dich genug verwirrt?
Hoffentlich nicht!
Denn was ich sagen will, dieser Post enthält tatsächlich eine Kooperation mit einer Onlinemall.
Und wenn ich mir diese Mall anschaue und dort dann shoppe, kann ich sooo viel Geld sparen, dass ich mir mit dem ersparten Geld selbst ein Geschenk machen kann!
Super, oder?
(Aber auch ojeeeee!
Ich höre schon den Aufschrei von Herrn Paulus!
Und ich höre ihn schon kopfschüttelnd schimpfen mit mir:
„Sapperlot! Gibt`s ja nicht! Geld ausgeben und dabei sparen! Und sich dann mit dem Ersparten auch noch selbst beschenken! Woher kommt nur diese Logik?“)
Na, wenn ihr es mir nicht glaubt, dann seht doch selbst!
Die Onlinemall heißt NETZSHOPPING.
Und da ist es nämlich so, dass ich, wenn ich etwas Bestimmtes suche, das Gesuchte in die Suchleiste eingebe und NETZSHOPPING sucht mir aus vielen verschiedenen Shops genau das heraus, was ich gesucht habe und ich kann dann – TADAAA und TROMMELWIRBEL – vergleichen, Qualität und Preis, und kann mir genau das bestellen, welches für mich die besten Vorteile hat, qualitativ und oder auch finanziell.
Sprich ich kann somit damit auch Geld sparen (und mit dem Ersparten wieder mal was Schönes für mich kaufen *hihi* )!
Wie beispielsweise diese Keksausstecher, die ich schon lange wollte, damit ich Kekse, Scones oder diese feinen Frühstücksbrötchen ausstechen kann!🙂
Jaaaa, ich weiß, Asche auf mein Haupt, Verführung pur!
Nein, neiiin, ich meine nicht diese Onlinemall, ich meine meine feinen Brötchen!😉
Und damit ihr auch in den Genuss dieser verführerischen Frühstücksbrötchen kommt, habe ich natürlich hier das Rezept für euch!
FRÜHSTÜCKSBRÖTCHEN
ZUTATEN:
300 gr Dinkelmehl
200 gr Vollkornbuchweizenmehl
100 gr Butter
80 gr Zucker nach Vorliebe (Kokosblütenzucker, Sukrin, brauner oder weißer Zucker, bei Birkenzucker etwas mehr davon)
1/2 TL Salz
1 TL Weinsteinbackpulver
140 ml Buttermilch
140 ml Milch
(Der Teig kann auch mit 1/4 TL Lebkuchengewürz richtig weihnachtlich-lebkuchig gemacht werden.)
+ etwas Mehl
+ etwas Milch
ZUBEREITUNG:
Das Backrohr auf 180°C (Umluft) vorheizen.
Alle Zutaten gut miteinander mit der Hand oder mit dem Knethaken sehr gut verkneten.
Die Arbeitsfläche oder eine Backmatte gut einmehlen und den Teig mit der Hand flach drücken, ca. 2 – 3 cm.
Dann mit einem Ausstecher Kreise ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
Mit etwas Milch bepinseln.
Ca. 20 Minuten im Backrohr backen.
Etwas abkühlen lassen, und dann (eventuell mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade) zum Frühstück oder zum Tee oder als Jause oder als Nachmittagssnack oder oder oder genießen.
Na?
Habe ich dich überzeugt?
Von den Brötchen und von NETZSHOPPING?😉
(Oje, ob dieser Post die Herr-Paulus-Zensur besteht? *hihi*
Ich hoffe schon, ansonsten kann ich nicht so viel Geld sparen und sein Geschenk fällt dementsprechend klein aus! Uuuups! *schmunzel*
Aber er wünscht sich ja ehhh nur seinen seligen Frieden!🙂 )
Ich jedenfalls wünsche euch eine wundervolle, glückliche, friedvolle, liebevolle und genussreiche Adventszeit!
Liebste Grüße
Maria!
*In freundlicher Zusammenarbeit mit Netzshopping
„BOHNA UND KNÖPFLI“ UND MEINE KINDHEIT
gehören irgendwie zusammen!❤
Warum?
Weil ich eine sehr glückliche Kindheit hatte in einem kleinen, wirklich kleinen Dorf am Bodensee in Vorarlberg!
In einem Haus mit riesigem Garten mit Blumen, Bäumen, Obst und Gemüse!
In einer Straße, in der fast alle meinen Cousinen und Cousins gewohnt haben!
Wir haben noch auf der Straße gespielt!
Haben heute bei dieser Tante gegessen, morgen bei einer anderen und am nächsten Tag waren alle bei uns zum Essen!
Wir mussten im Haus helfen, auch mein Bruder (Hat ihm nicht geschadet!😉 ), wir mussten beide kochen lernen, wir mussten helfen putzen, wir mussten im Herbst helfen Äpfel und Birnen auflesen, auch wenn es kalt war, wir mussten Papa draußen helfen!
Wir mussten Rasen mähen oder das gemähte Gras mit einem Anhänger zu einer alten Frau bringen, wo wir dann immer Eier von ihren Hühnern und etwas Süßes bekommen haben!
Wir mussten Johannesbeeren abnehmen und abzupfen!
Wir mussten Stachelbeeren ernten und Bohnen abnehmen!
Wir mussten Bohnen spitzeln (= bei den Bohnen „das Teil“ abschneiden, wo die Bohnen am Busch gehangen sind/haben)!
Wir mussten helfen einkochen und die Marmeladegläser beschriften!
Wir mussten das Fleisch, das wir vom Onkel, der einen Bauernhof hatte, in Säckchen packen und anschreiben, damit es eingefroren werden konnte!
Und wir haben das alles nicht immer gerne getan! *schmunzel* *schmunzel*
Wir haben gelacht, gespielt, geweint, gestritten, uns wieder versöhnt!
Und wir haben Bohna und Knöpfli gegessen!
Und das leidenschaftlich gerne!
Mit Bohnen aus dem eigenen Garten!
Und immer wenn ich das koche, werde ich ganz melancholisch und schwelge in wunderschönen Erinnerungen!
Und ich werde auch ein bisschen traurig, weil das ein Leben war, wie ich es dem Fräulein Entzückend leider nie bieten kann!❤
BRENNDI BOHNA UND KNÖPFLI
(Grüne Bohnen mit Einbrenn mit Spätzle)
ZUTATEN für 4 Personen:
800 gr grüne Bohnen (geputzt)
1 Messerspitze Natron
2 Knoblauchzehen
200 gr Geselchtes, klein gewürfelt
150 gr Frühstücksspeck, klein gewürfelt
1 EL Butterschmalz
2 gehäufte EL Dinkelmehl
1 großer Zweig Bohnenkraut oder
½ TL getrocknetes Bohnenkraut
Salz und Pfeffer
400 gr Dinkelmehl
2 Eier
240 ml Milch
1 Prise Muskatnuss
Salz
ZUBEREITUNG:
Wasser in einem großen Topf mit etwas Salz und einer Messerspitze Natron aufkochen.
Wenn das Wasser kocht, Bohnen zugeben, weich kochen, abgießen (Bohnenwasser auffangen) und dann in Eiswasser abschrecken, beiseite stellen und alles abkühlen lassen.
Den kleingewürfelten Frühstücksspeck in einer Bratpfanne knusprig braten und beiseite stellen.
In einer Pfanne 1 EL Butterschmalz schmelzen, dann 2 gehäufte EL Mehl dazu geben und unter ständigem Rühren braun werden lassen.
Anschließend sofort mit dem abgekühlten Bohnenwasser (mindestens einem halben Liter) ablöschen und kräftig mit einem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen. (Einbrenn)
2 Knoblauchzehen mit einer Knoblauchpresse in den Einbrenn drücken, das kleingewürfelte Geselchte und den Zweig Bohnenkraut zugeben und alles unterrühren.
Einmal unter Rühren aufkochen und dann den Herd abstellen.
Für die Knöpfli oder Spätzli einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
Währenddessen in einer großen Schüssel 400 gr Mehl, 2 Eier, 240 ml Milch, Salz und eine Prise Muskatnuss gut mit einem Kochlöffel verrühren, wobei der Teig ruhig noch Klümpchen haben darf.
Dem kochenden Wasser Salz zugeben und den Spätzleteig mit einem Spätzlesieb in das leicht wallende Wasser reiben.
Wenn die Knöpfli an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig.
Den Bohneneinbrenn nochmals kurz aufkochen und dann sofort mit den Knöpfli und dem kross gebratenen Frühstücksspeck schön anrichten, servieren und genießen!
Eigentlich weiß ich gar nicht, ob das ein Essen ist, das es nur in unserer Familie, in unserem Dorf gegeben hat, oder ob das auch sonst bekannt ist!
Auf jeden Fall ist es wunderbar fein und ich liebe es heute noch sehr!
Danke Mama, dass du meinem Bruderherz und mir das (und noch so Vieles mehr) beigebracht hast!❤
Ich drücke euch!
Maria
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KAROTTEN – ZIMT – SCHNECKEN ODER DIE LIAISON VON SOMMER UND WINTER
……. hat heute in unserer Küche stattgefunden!
Okay, okay! Manch eine, manch einer wird sich jetzt fragen:
„Häää? Winter? Was soll das? Hat die (wieder mal) einen an der Waffel?“
*lach* *lach*
Nein, habe ich natürlich nicht! (Behaupte ich jedenfalls!)
Aber es fühlt sich heute gerade an wie Winter!
Und das Fräulein Entzückend hat mich heute morgen gleich gefragt, ob der Winter kommt, weil es so kalt ist!
Gestern 33° und heute 15°!
Na, wenn das nicht Wintereinbruch ist!😉
Und deshalb haben wir dann gleich mal beschlossen, dass richtiges Backwetter ist!
Und da sehr viele Karotten verarbeitet werden mussten, damit Herr Paulus nicht mit mir schimpfen muss, wie wir ja von hier wissen, hatte ich die
KAROTTEN-ZIMT-SCHNECKEN
INSPIRATION!
KAROTTEN – ZIMT – SCHNECKEN
auf eine etwas gesündere Art
(ca. 26 Stück, auch zum Einfrieren super)
ZUTATEN:
Für den Teig:
500 gr Dinkelvollkornmehl
500 gr Dinkelmehl
160 gr geschmolzene Butter
500 ml Halbfettmilch, lauwarm
2 Päckchen Tockenhefe
160 gr Sukrin (Es kann auch weißer oder brauner Zucker verwendet werden, oder Kokosblütenzucker oder Birkenzucker. Jedoch hat Birkenzucker etwas weniger Süßkraft.)
1 TL Salz
Für die Füllung:
400 gr fein geraspelte Karotten
60 gr geschmolzene Buttter
2 EL Rum
4 EL Reissirup
2 EL Ahornsirup
(Anstatt des Sirups können auch hier wieder andere Zuckerarten verwendet werden. Ich persönlich würde dann ca. 60 – 80 gr dafür verwenden. Kann aber natürlich auch mehr oder weniger sein.)
1 – 2 EL Zimt (je nach Zimtlaune)
etwas Staubzucker (Puderzucker)
ZUBEREITUNG:
Die beiden Mehlsorten, die Trockenhefe, das Sukrin (den Zucker) und das Salz in einer Küchenmaschine gut mischen.
Dann die Butter und die Milch dazugeben und mit dem Knethaken zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten.
(Wenn man will, kann man ihn gerne eine Stunde gehen lassen.
Da heute aber Geduld nicht mein zweiter Name war und das Fräulein Entzückend es geschafft hatte, während des Knetens die Strandmuschel zwischen Küche und Esstisch aufzufalten *grrr*, habe ich ihn nur ca. 15 Minuten gehen lassen.)
Die Karotten mit dem Rum, dem Zimt, der geschmolzenen Butter, dem Reissirup und dem Ahornsirup gut vermischen.
Das Backrohr auf 210° Grad (Umluft) vorheizen.
2 – 3 Backbleche vorbereiten, sofern man hat, und mit Backpaier auslegen.
Oder wie ich in 3 Gängen backen.
Die Arbeitsfläche und das Nudelholz gut bemehlen.
Dann den Teig auf der Arbeitsfläche gut ausrollen (ca. 60 x 43 cm).
Die Karottenmischung, jedoch ohne die Flüssigkeit, gut auf dem Teig verteilen.
Anschließend den belegten Teig schön zusammenrollen.
Ca. 3 cm breite Stückchen von der Rolle schneiden und sofort auf das Backblech legen.
Im vorgeheizten Backrohr ca. 15 min (je nach Backrohr) backen.
Es kann davor noch mit Ei eingestrichen und/oder mit Hagelzucker bestreut werden.
Da ich jedoch Zucker vermeiden will, habe ich es nicht gemacht.
Nach dem Backen, wenn man will, noch mit etwas Staubzucker bestäuben.
Natürlich kann noch mit allerhand anderem verfeinert werden, z.B. mit Nüssen, Rosinen, Cranberries, Schokotröpfchen, Marmelade, Trockenfrüchten und und und!
Und während des Backens kam mir plötzlich die Idee, dass die Schnecken sicher auch superfein schmecken mit Schafskäse, etwas Olivenöl, vielleicht etwas Rosmarin oder Thymian und Oliven gefüllt. Mhhh! Muss ich echt mal versuchen! Aber dann vielleicht mit etwas weniger Süße im Teig, oder auch nicht! Einfach ausprobieren!
Ich weiß, ja, den Schönheitswettbewerb würden sie nicht gewinnen, aber fein und gesünder als sonst sind sie allemal!
Und das ist doch schon ziemlich viel!
Nicht wahr?
Wie wir gesehen haben, kann es auch für Karotten – Zimtschnecken den Nude – Style geben, nicht nur für Torten!
*schmunzel*
Das heißt, Zimtschnecken, egal welche, brauchen nicht immer Staubzucker oder Zuckerguss.
Sie schmecken auch rein, pur, nackt einfach supergut und total ehrlich!
In diesem Sinne, hoffentlich lässt morgen wieder der Sommer grüßen,
ansonsten – nicht vergessen – den Tag mit Karottenzimtschnecken versüßen!
Liebste Grüße
Maria❤
Ich freue mich auch sehr, wenn ihr mir auf Instagram folgt!
leichtigkeit
Danke!
WIE MAN EINE VERREGNETE JAHRESZEIT SCHÖN MACHT ……. UND ZWAR WITH A KIND OF A SODA BREAD
*heul* *jammer* *mamaaa* *raunz* *magichnicht* *raunz* *nochmalsjammer* *jammer* *surrsurr* *mamaaa*
Tja, so kann es bei uns auch ab und zu sein!
Und zwar nicht ich, sondern das kleine Fräulein Entzückend!
Fräulein Entzückend ist ein wunderbares Kind, fröhlich, lustig, aufgeweckt, sehr emphatisch, energiegeladen, neugierig und interessiert, macht viele Scherzchen für`s Herzchen (sagt sie immer selbst) und und und!
Aber sie kann auch sehr eigensinnig und stur sein, und eine Jammertante!
Und das kann sie durchziehen, nach dem Motto: “ Schauen wir mal, wer den längeren Atem hat?“
Und den hat definitiv sie!!!
Ja, ja, ich weiß schon, es ist wichtig Grenzen zu setzten und nicht immer ja zu sagen und nicht klein beizugeben und sich nicht verkaufen lassen und sich nicht um den Finger wickeln lassen und und und!
Ja, ich weiß!
Aber ab und zu schaffe ich es einfach nicht!
Und dann machen wir halt was Schönes!
Wir machen einen Regenspaziergang, weil das sehr schön ist, und weil sie dann zum Raunzen aufhört, auch wenn ich dringendst putzen sollte!
Oder wir basteln was, auch wenn ich einen Riesenberg Bügelwäsche habe! (*räusper* *räusper*)
Oder wir machen eine kleine Teeparty, auch wenn ich den Keller, den Vorraum, usw. usw. räumen sollte!
(Ja, ja, Herr Paulus, ich weiß!!!)
Oder wir backen ein superfeines Brot, auch wenn ich ……. bla bla bla ……. tun müsste!
Und zwar ein ganz feines Sodabrot!
Soda Brot liebe ich so, weil man es wirklich ganz schnell machen kann!
Es braucht einfach keine „Gehzeit“, und somit keine Jammerzeit! *hihi*
Und das Resultat ist einfach superduperyummyyummy!
A KIND OF A SODA BREAD
ZUTATEN:
470 gr Dinkelmehl
50 gr Buchweizenvollkornmehl
1 EL Zucker
1 gehäuften TL Salz
70 gr weiche Butter
10 gr Natron
330 ml Buttermilch
50 gr Pekannüsse
ZUBEREITUNG:
Backofen auf 175° Grad (Umluft) vorheizen.
Die Pekannüsse (oder auch andere) klein hacken und in einer Pfanne kurz rösten, bis sie fein duften, dann abkühlen lassen.
Die Römertopf – Brotbackform* mindestens 10 min in kaltem Wasser wässern.
Das Dinkelmehl mit dem Buchweizenvollkornmehl, dem Zucker, dem Salz und dem Natron mischen.
Die weiche Butter dazu geben und alles entweder mit den Händen oder in der Küchenmaschine mit dem Knethacken kurz etwas kneten.
Die Buttermilch ebenfalls dazu geben und ca. 5 min kneten.
Zum Schluss die Pekannüsse hinein geben und kurz unterkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und in die gewässerte, abgetrocknete und leicht gebutterte oder gefettete Brotbackform* geben, mit einem guten (!!!) Messer einschneiden und mit kaltem Wasser bepinseln. Man könnte es auch noch mit Mehl bestäuben oder mit Sesam oder anderen Kernen verfeinern.
Dann ab damit in den vorgeheizten Ofen für ca. 50 Minuten (je nach Backrohr).
Anschließend gut abkühlen lassen, bevor man es aus der Form nimmt.
Und dann bleibt einem nichts anderes übrig, als das Brot mit Butter und Marmelade auf einer Teeparty zu schnabulieren, während draussen der Regen an die Scheiben klatscht, so fest, dass man das Gefühl hat, man wird mit Wasserkübeln bombardiert.
Aber das Fräulein Entzückend und ich haben uns nicht von dem Regengeklatsche ablenken lassen und haben eine Tee- ähhh Milchzeremonie abgehalten und dem Herrn Paulus, der im Bett seiner Mittagsmeditation, besser gesagt seinem Nachmittagsschlaf nachgegangen ist, frisches Brot unter die Nase gehalten, so dass er einfach aufstehen musste, um uns und dem Brot Gesellschaft zu leisten! *hihi*
Nun denn, genießt euch und dieses saftige superfeine Brot!
Liebste Grüße
Maria
* Die Römertopf – Brotbackform wurde mir von der Firma Römertopf kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke!
Und p.s.: Aufräumen mag das kleine Fräulein auch überhaupt nicht!
Da heißt es von einer Sekunde auf die andere, wenn sie aufräumen sollte:
„Ich bin sooo ein kleines Baby!“
Oder sie lässt sich von einer Sekunde auf die andere auf den Boden fallen mit einer fürchterlichen Leidensmiene: „Ich habe sooo Bauchweh!“
Jetzt wisst ihr Bescheid!❤
Ach Gott, sie ist zum Fressen!❤
Und ich bin so dankbar!!!❤
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VON EINEM KLEBRIGEN JAHRESAUSKLANG UND PERFEKTEN NEUJAHRSBRÖTCHEN
will ich euch berichten!
Denn der Jahresausklang war gar nicht so einfach!
Nein, jetzt übertreibe ich etwas!
Denn der Jahresausklang war eigentlich ganz schön!
Sehr schön sogar!
Aber nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt habe!
*schmunzel* *schmunzel*
Denn – ob ihr es glaubt oder nicht – kurz vor Mitternacht habe ich noch den Kühlschrank geputzt!
Nicht, weil der (die) Faule am (Jahres-)Abend noch schnell fleißig wird!
Nein, weil ich wieder mal (laut Herrn Paulus und meiner Mama) den Hausverstand ausgeschaltet habe!
Und ja, ich gebe es zu, stimmt ja!
Aber es war ja Silvesterabend und ich total in Feierlaune!❤
Jedoch seht ihr hier, was trotz des Malheurs Grandioses entstanden ist,
nämlich die perfekten, selbstgemachten Neujahrsbrötchen!
Die perfekten Brötchen überhaupt!
(Bin ich jetzt zu eingebildet?😉 Nein, überhaupt nicht!!!🙂
Seht selbst!)
Es war nämlich so, dass Herr Paulus sich gewünscht hat, dass wir heuer mal den Silvesterabend zu dritt daheim verbringen! Meine Wenigkeit, die schon sehr gerne feiert, ja, sehr gerne mit anderen Menschen feiert, war davon natürlich nicht sehr angetan.
Und ich habe mich gefragt, was wir drei denn den ganzen Abend machen, denn der muss ja besonders sein! (Nicht, dass die Abende, die Zeit mit meinen beiden Schätzen nichts besonderes wäre! Nein, jede Sekunde mit ihnen ist kostbar, aber ich habe Silvester immer in Gesellschaft gefeiert. Das meine ich!🙂 ) Das kann ja nicht ein normaler Abend mit „normalem“ Abendprogramm sein!
Und dann habe ich mir den Kopf zerbrochen, was wir mit dem Fräulein Entzückend anstellen könnten, damit es für sie ein supertoller Silvesterabend wird!
Aber nichts hat mir gepasst!
Bis mich mein zweites Ich gefragt hat, ob es wirklich um das kleine Fräulein geht oder nur um mich?
Und ja, ich musste (wieder) zugeben, es geht hier, wenn ich ehrlich bin, um mich!
Und mit dieser Überlegung kam dann Gott sei Dank das Loslassen und die Leichtigkeit und dieser Silvesterabend-es-muss-was-Tolles-sein-Stress ist von mir abgefallen und ich konnte mich einfach freuen und genießen.
So sind wir dann auch nicht auf das Kinderfeuerwerk um 17 Uhr am Marktplatz, da es hier geregnet hat, sondern das Fräulein und ich haben ganz gemütlich alles für das Raclette vorbereitet, während Herr Paulus gechillt hat.
Dann haben wir wirklich gemütlich und sehr fein gegrillt, gebraten, geschmolzen und geschlemmt, was das Herz begehrt hat!
Nach dem Aufräumen sind wir dann in der dunklen Stube auf den Couch gelegen und haben dem Feuerwerkstreiben zugeschaut (Wir wohnen im 5. Stock und sehen perfekt zu den Bergen!), das hier schon den ganzen Tag im Gange war.
Haben gestaunt, geohht und geahht, bewundert und uns gefreut!
Irgendwann haben dann das Fräulein und ich entschieden, dass wir für das Neujahrsfrühstück unbedingt noch was backen müssen, und mir sind sofort die Morgenbrötchen von Trine Hahnemann eingefallen, die ich unbedingt einmal nachbacken wollte.
(Gefunden habe ich das Rezept in ihrem wunderbaren Buch „SKANDINAVISCH BACKEN“, das ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt habe! Muss auch sein!)
Und so haben wir den Teig leicht abgewandelt gemacht und laut Anweisung in einer abgedeckten Schüssel in den Kühlschrank gestellt, damit wir am Morgen Brötchen zum Frühstück backen können.
Jedoch – und jetzt kommt es – hat das Fräulein Entzückend, nein, ähhh, habe ich nicht daran gedacht, dass der Teig ja auch im Kühlschrank „geht“.
Und so wollte ich kurz vor Mitternacht (Das Fräulein hat schon vorher schlapp gemacht!❤ ) etwas aus dem Kühlschrank holen, und was kam mir da entgegen???
Was???
Hefeteig!!!
Natürlich!
Ein traumhaft aufgegangener Hefeteig, der so wunderbar und stark und kräftig und selbstbewusst war, dass er es sogar geschafft hatte, den Deckel der Schüssel zu heben!
Und?
Muss ich jetzt noch weiter erklären?
Jetzt wisst ihr, warum ich Kühlschrank geputzt habe!🙂
Aber genug der vielen Worte, hier kommt das leicht abgewandelte Superbrötchenrezept von Trine Hahnemann, das uns am Neujahrsmorgen in den Bann gezogen hat, und mit Sicherheit noch viele Frühstücke und aber auch Abendessen, Suppengelage und Salatzeit bereichern wird!
ZUTATEN:
900 gr Dinkelmehl
15 gr Salz (oder etwas weniger)
2 Päckchen Trockenhefe
700 ml kaltes Wasser
ZUBEREITUNG:
Alle Zutaten in einer Küchenmaschine mit dem Knethaken gut verkneten.
(Nicht erschrecken, der Teig ist recht klebrig!)
Dann den Teig in eine Schüssel geben, die man abdecken kann und über Nacht im Kühlschrank rasten lassen.
ACHTUNG: Die Schüssel sollte groß genug sein, damit der Teig mindestens doppelt so groß werden kann.
Am Morgen dann das Backrohr auf 240° C (Umluft hatte ich, aber jeder Backofen ist anders) vorheizen, „Kugeln“ (sind nicht wirklich Kugeln, denn der Teig ist immer noch sehr klebrig, lässt sich aber sehr gut abreißen), soviele man braucht, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
Anschließend 5 Minuten backen.
Danach die Temperatur auf 210° C herunterschalten und die Brötchen 15 bis 20 Minuten fertig backen.
Wenn sie fertig sind, aus dem Backofen nehmen und noch etwas rasten lassen.
Und dann süß oder pikant belegen, oder einfach nur ganz puristisch mit Butter genießen.
Der Restteig kann wieder in den Kühlschrank gegeben werden und ist dort gelagert bis zu 5 Tagen haltbar.
Also – *freufreufreu* – jeden Morgen Frische-Brötchen-Glück!!!
Knusprig, frisch, selbstgemacht!!!
Nachtrag zum Kühlschrankputzen: Da ich total entspannt war, und davor schon einen sehr schönen Abend mit meinen zwei „Schlawinern“ hatte, war das Kühlschrankputzen gar nicht so schlimm!
Und heute kann ich euch versichern, es war es auf jeden Fall wert!
Natürlich werde ich beim nächsten Mal eine größere Schüssel nehmen (Ich bin ja nicht blöd!!! *hihi*)!
Aber ich freue mich riesig, die ganze Familie Leichtigkeit freut sich riesig, dass wir den Neujahrstag mit diesen Brötchen beginnen durften!
Was für ein Start!!!❤
In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein sehr, sehr gemütliches Wochenende, vielleicht mit diesen Brötchen deluxe!
Umarmung!
Maria
P.S.: Während ich diesen Post zu euch in die Welt hinaus schicke, lassen sich gerade im Backrohr wieder ein paar Brötchen knusprig bräunen, die ich vorher schnell auf das Backblech gegeben habe!❤
Es ergibt so ca. 10 bis 12 Brötchen, je nach Größe und wenn man den Hefeteig nicht vorher an den Kühlschrank verfüttert hat! *schmunzel* *schmunzel*
Genießt einen glücklichen Tag!❤
VON EINEM „ABNORMALEN“ WEIHNACHTSSTOLLEN UND DER KURZZEITIGEN VERABSCHIEDUNG VON MEINEM HAUSVERSTAND …….
Vor ca. eineinhalb Wochen hat Sina auf Facebook einen wahnsinnig fein ausschauenden Weihnachtsstollen gepostet, der bei mir sofort mit besonderen Merkmalen gepunktet hat: er hat nämlich kein Orangeat und kein Zitronat in sich versteckt!
Und da ich keine Freundin von diesen beiden bin, hat mir das sofort sehr gefallen, und Sina und ich haben uns über Stollenliebe und Stollennichtliebe unterhalten.
Woraufhin mir Sina (Danke nochmals, liebe Sina!!!❤ ) das Rezept gemailt hat, bevor es online war!
Das Fräulein Entzückend und ich sind dann bald mal los, um die fehlenden Zutaten zu kaufen.
Am Tag vor dem Nikolausbesuch sind dann bei uns die Besuchsvorbereitungen auf Hochdruck gelaufen bis zu dem Zeitpunkt, als die Eismaschine bei der Herstellung von dem feinen Lebkucheneis den Geist aufgegeben hat!
Hier nachzulesen!🙂
Danach war jedoch alles entschleunigt (Entschleunigung ein sehr schönes Wort, und auch Modewort in dieser schnelllebigen Zeit!), und wir konnten richtig gemütlich diesen Stollen backen.
So starteten wir mit dem Zusammenmischen der Zutaten,
doch HALT!!!
Hier kann etwas nicht stimmen!!!
250 gr Marzipan
250 gr getrocknete Cranberries
250 gr getrocknete Ananas
250 gr getrocknete Kokosspäne
250 gr …….
250 …….
*kreisch* *schrei*
Ich hatte natürlich, wie kann es auch anders sein das Rezept nicht so ganz genau gelesen, und erst da bemerkt, dass diese Zutaten ZUSAMMEN 250 gr ergeben sollten!
Na ja, gibt Schlimmeres!🙂
Und so haben wir (Gott sei Dank noch fast nichts zusammengemischt!) den Hausverstand, der sich kurzfristig verabschiedet hatte, wieder herzlichst begrüßt und sind nochmals neu durchgestartet!
DER ETWAS ANDERE WEIHNACHTSSTOLLEN NACH SININSPIRATION (= Sina + Inspiration)
ZUTATEN:
310 gr Dinkelmehl
100 gr weiche Butter
70 gr Staubzucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
200 gr Magertopfen
Und jetzt aufgepasst!
INSGESAMT (GENAU DAS HABE ICH LEIDER ÜBERLESEN!!!🙂 ) 250 gr von folgenden Zutaten:
– Nougatschokolade
– getrocknete Ananas
– getrocknete Cranberries
– Cashewnüsse
– getrocknete Kokosspäne
– Haselnüsse oder Mandeln
alles in kleine Stückchen geschnitten
und 80 gr Marzipan, ebenfalls klein geschnitten.
geschmolzene Butter (zum Bestreichen des fertigen Stollens)
Staubzucker zum Bestreuen
ZUBEREITUNG:
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten.
Zwei kleinere oder einen großen Laib daraus formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und bei ca. 160° backen, bis er fertig ist! Stäbchenprobe machen!
(Bei mir hat es mit Umluft 45 Minuten gedauert!)
Anschließend sofort, nachdem der/die Stollen aus dem Backofen ist/sind, mit flüssiger Butter bestreichen und mit Staubzucker bestreuen!
Und dann unbedingt gleich anschneiden, denn so ist er meiner Meinung nach am Besten!!!
Anderen schmeckt er aber ganz besonders gut, wenn man ihn in Alufolie wickelt und einen Tag rasten lässt.
Das wirklich Tolle ist, dass man eigentlich alles hinein geben kann, was man mag, was schmeckt, was glücklich macht: Pistazien, andere Nüsse, die verschiedensten Trockenfrüchte, Gewürze, verschiedenste Schokolade, Amarettolikör und und und!
Wir hatten beispielsweise keine Schokolade drin und keine Cashews, sondern nur kleine Mandelstückchen. Auch hatte ich keine „Flüssigkeit“ oder keinen Alkohol drin wie Sina, sondern einfach mehr Topfen.
Aber schaut euch unbedingt das Originalrezept von Sina an!
Wäre mein Favorit, wenn nicht das kleine Fräulein Entzückend mitschnabulieren würde!
Das Originalrezept von Sina findet ihr hier!!!
Also, probiert aus, kostet, versucht, erfindet und erfreut euch an diesem wunderbar feinen Stollen!
Genießt diese feine Adventszeit!
Maria
P.s.: Ich freue mich riesig, wenn du mir auf
Instagram oder Facebook folgst!
Danke!❤
WENN DER SCHARLACHTEST NEGATIV IST UND DIE BLOGGERAMPEL AUF GRÜN SCHALTET,
dann was Wunderbares und ein kleines Gedicht sich in meinem Kopf entfaltet! 😉
Da das Kind endlich wieder gesund, muss man die Zeit nützen
und Herrn Paulus mit Überraschungswaffeln entzücken!
Drum schnell zum Kühlschrank und flugs Eier heraus!
Oh Weh! Oh Jammer! Herrschaftszeiten! Oh Graus!
Der Kühlschrank ist gähnend leer!
Wo kriege ich jetzt schnell Eier her?
Ich überlege hin mit dem Kind am Bein und überlege her!
Juhuuu! Mit dem worldwideweb ist das doch gar nicht schwer!
Nein, ich habe keine Eier beim Lieferservice bestellt!
Nein! Eine viel bessere Idee hat in meinem Kopfe geschwelt!
Gebe ein bei Chefkoch: „Waffeln ohne Mehl“ –
und siehe da, hier bin ich am Platze nicht fehl.
Rezepte sehe ich da einfach ohne Ende,
und da find` ich schon eins ganz behände.
Schnell Fräulein Entzückend in die Backmontur,
und rein in die Steckdose die Mixerschnur.
Sofort abwiegen, mischen, mixen, rühren und ins Waffeleisen,
da sehe ich aus dem Fenster schon den Herrn Paulus anreisen.
Rucki zucki damit auf den Tisch und Fotos gemacht!
Wir schaffen das bevor er kommt – wäre ja gelacht!
Schon hören wir im Schloss den Schlüssel drehn,
Fräulein Entzückend muss gleich zur Türe gehen.
Mir riesigen, freudigen Äuglein schaut sie ihn an,
und er strahlt zurück, wie ein Vater nur machen kann.
Herr Paulus kommt fröhlich herein und macht hurtig die Türe zu.
Fräulein Entzückend und ich haben`s geschafft und rufen: „Juhuuu!“
Dann folgt ein herrliches Schlemmen – lecker und süß!
Ich bin überzeugt, Herr Paulus will mir jetzt küssen die Füß`.
Das war für uns alle ein herrlicher, feiner Schmaus,
und das Gedicht – sooo schade – ist jetzt leider aus!
Und nun noch das Rezept zum Machen!
Ganz einfach und lauter leckere Sachen!
WAFFELN OHNE EI (für ca. 7/8 Stück)
nach diesem Rezept leicht abgewandelt (Danke dir Schokotatze!)
Zutaten:
125 gr weiche Butter
115 gr Zucker
2 Tl Vanillepaste
1/2 Pkt. Backpulver
250 gr Dinkelmehl
175 ml Milch
175 ml Kokosmilch
Öl für das Waffeleisen
Zubereitung:
Butter, Zucker und Vanillepaste schaumig rühren.
Mehl und Backpulver mischen.
Abwechselnd mit der Milch-, Kokosmilchmischung in den Teig einrühren.
Dann das Waffeleisen mit Öl einpinseln (immer wieder mal wiederholen) und die Waffeln je nach Waffeleisen backen.
Achtung: Nicht während des Backens der Waffeln immer wieder von den Fertigen kosten, ansonsten bleibt fast nichts übrig!🙂 Es besteht gefährliche Suchtgefahr!!!
Die Waffeln (optional) noch mit Staubzucker oder Zimtzucker bestreuen und dann ins Waffelnirvana eingehen!
Lasst sie euch gut schmecken
und seid von mir umarmt!
Maria