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VON EINEM “ABNORMALEN” WEIHNACHTSSTOLLEN UND DER KURZZEITIGEN VERABSCHIEDUNG VON MEINEM HAUSVERSTAND …….
Vor ca. eineinhalb Wochen hat Sina auf Facebook einen wahnsinnig fein ausschauenden Weihnachtsstollen gepostet, der bei mir sofort mit besonderen Merkmalen gepunktet hat: er hat nämlich kein Orangeat und kein Zitronat in sich versteckt!
Und da ich keine Freundin von diesen beiden bin, hat mir das sofort sehr gefallen, und Sina und ich haben uns über Stollenliebe und Stollennichtliebe unterhalten.
Woraufhin mir Sina (Danke nochmals, liebe Sina!!! <3 ) das Rezept gemailt hat, bevor es online war!
Das Fräulein Entzückend und ich sind dann bald mal los, um die fehlenden Zutaten zu kaufen.
Am Tag vor dem Nikolausbesuch sind dann bei uns die Besuchsvorbereitungen auf Hochdruck gelaufen bis zu dem Zeitpunkt, als die Eismaschine bei der Herstellung von dem feinen Lebkucheneis den Geist aufgegeben hat!
Hier nachzulesen! :-)
Danach war jedoch alles entschleunigt (Entschleunigung ein sehr schönes Wort, und auch Modewort in dieser schnelllebigen Zeit!), und wir konnten richtig gemütlich diesen Stollen backen.
So starteten wir mit dem Zusammenmischen der Zutaten,
doch HALT!!!
Hier kann etwas nicht stimmen!!!
250 gr Marzipan
250 gr getrocknete Cranberries
250 gr getrocknete Ananas
250 gr getrocknete Kokosspäne
250 gr …….
250 …….
*kreisch* *schrei*
Ich hatte natürlich, wie kann es auch anders sein das Rezept nicht so ganz genau gelesen, und erst da bemerkt, dass diese Zutaten ZUSAMMEN 250 gr ergeben sollten!
Na ja, gibt Schlimmeres! :-)
Und so haben wir (Gott sei Dank noch fast nichts zusammengemischt!) den Hausverstand, der sich kurzfristig verabschiedet hatte, wieder herzlichst begrüßt und sind nochmals neu durchgestartet!
DER ETWAS ANDERE WEIHNACHTSSTOLLEN NACH SININSPIRATION (= Sina + Inspiration)
ZUTATEN:
310 gr Dinkelmehl
100 gr weiche Butter
70 gr Staubzucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
200 gr Magertopfen
Und jetzt aufgepasst!
INSGESAMT (GENAU DAS HABE ICH LEIDER ÜBERLESEN!!! :-) ) 250 gr von folgenden Zutaten:
– Nougatschokolade
– getrocknete Ananas
– getrocknete Cranberries
– Cashewnüsse
– getrocknete Kokosspäne
– Haselnüsse oder Mandeln
alles in kleine Stückchen geschnitten
und 80 gr Marzipan, ebenfalls klein geschnitten.
geschmolzene Butter (zum Bestreichen des fertigen Stollens)
Staubzucker zum Bestreuen
ZUBEREITUNG:
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten.
Zwei kleinere oder einen großen Laib daraus formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und bei ca. 160° backen, bis er fertig ist! Stäbchenprobe machen!
(Bei mir hat es mit Umluft 45 Minuten gedauert!)
Anschließend sofort, nachdem der/die Stollen aus dem Backofen ist/sind, mit flüssiger Butter bestreichen und mit Staubzucker bestreuen!
Und dann unbedingt gleich anschneiden, denn so ist er meiner Meinung nach am Besten!!!
Anderen schmeckt er aber ganz besonders gut, wenn man ihn in Alufolie wickelt und einen Tag rasten lässt.
Das wirklich Tolle ist, dass man eigentlich alles hinein geben kann, was man mag, was schmeckt, was glücklich macht: Pistazien, andere Nüsse, die verschiedensten Trockenfrüchte, Gewürze, verschiedenste Schokolade, Amarettolikör und und und!
Wir hatten beispielsweise keine Schokolade drin und keine Cashews, sondern nur kleine Mandelstückchen. Auch hatte ich keine “Flüssigkeit” oder keinen Alkohol drin wie Sina, sondern einfach mehr Topfen.
Aber schaut euch unbedingt das Originalrezept von Sina an!
Wäre mein Favorit, wenn nicht das kleine Fräulein Entzückend mitschnabulieren würde!
Das Originalrezept von Sina findet ihr hier!!!
Also, probiert aus, kostet, versucht, erfindet und erfreut euch an diesem wunderbar feinen Stollen!
Genießt diese feine Adventszeit!
Maria
P.s.: Ich freue mich riesig, wenn du mir auf
Instagram oder Facebook folgst!
Danke! <3
WENN EIN SCHOKOFONDUE GESUND IST UND GLÜCKLICH MACHT, MUSS ES ZAUBEREI SEIN, ODER DOCH NICHT?
Tja, und um das herauszufinden, müsst ihr einen klitzekleinen Weg machen, denn *juhuuu*
ich durfte das erste Mal auswärts “kochen” und habe auf dem sehr interessanten Blog kleinwirdgross von Petra etwas sehr, sehr Leckeres und “Gesundes” für euch vorbereitet!
Da das Fräulein Entzückend keine Mama-glückich-mach-Esserin ist (wie ja schon längst bekannt ist), sprich kein Gemüse mag und am liebsten Süßes isst, bin ich immer auf der Suche nach Rezepten, die ihren Vitamintank füllen!
Und so habe ich euch heute ein megaleckeres Dessert oder auch eine wunderbare Sommermahlzeit vorbereitet, die hier nicht nur von Klein, sondern auch von Gross geliebt wird!!! :-)
Nämlich das Rezept für ein geniales „SCHOKOFONDUE“,
das gesünder nicht sein könnte!
*wohooo* und *schmunzelschmunzel*
Mit frischen Früchten …….
……. einfach nur noch geniiießen …….
……. und nochmas geniiießen ……. <3
Und hier noch ein Bild von “hinter den Kulissen”, denn meine Freundin <3 , ähhh die Busenfreundin von Fräulein Entzückend <3 und gleichzeitig auch die Hausfreundin von Herrn Paulus <3 , namens Fräulein Bezaubernd hat das kleine Fräulein motiviert, dass sie ruhig sitzt und sich nicht haltlos auf das Fondue stürzt, wie wir dann aber nach dem Fotografieren alle gemacht haben! :-)
Also, der kleine Umweg rentiert sich auf jeden Fall (Eigenlob stinkt, ich weiß, aber es ist nun mal so, dass es sich rentiert! Was auch immer! ;-) ) und das Rezept findet ihr hier!
Und wenn ihr schon da seid, schaut euch doch noch bei Petra und kleinwirdgross um!
Ich finde immer geniale Tipps für mich selbst, für das kleine Fräulein oder für unsere Familie, Bastelideen und feine Rezepte!
Absolut lesenswert!
Nun schicke ich euch viele, viele liebe schokofonduemundverschmierte, ähhh schokofonduemundverzierte Grüße!
Maria
DIE PARADOXIE DES SAFTIGEN KNÄCKEBROTS
Saftiges Knäckebrot?
Häää?
Bitte was???
Ja, genau so habe ich “Häää …….?” gefragt, blöd aus der Wäsche geguckt und die Welt nicht mehr verstanden?
Herr Paulus, mein persönlicher Nerd, erklärt mir gerade jetzt, wo ich diesen Post schreibe, dass das Knäckebrot einfach genial gewesen sei: “Sooo saftig!”
Ich erhole mich nach dieser Aussage von einem Herzstillstand und reagiere vollkommen entrüstet:
“Geht`s noch? Dieses Knäckebrot war so was von fein knusprig! Knuspriger geht gar nicht mehr!!!”
Und Herr Paulus antwortet mir vollkommen verdutzt: ” Ja selbstverständlich war es total knusprig, aber im selben Moment auch total und vollkommen unerwartet saftig!”
Diskussion hin, Diskussion her!
Was soll ich da sagen!
Ich kann ihn gerade nicht verstehen!
Weiß beim besten Willen nicht, was mit ihm los ist!
Frage ihn, ob ihm nicht gut sei, ob ich ihm einen Tee machen soll?
Aber Herr Paulus bleibt bei seiner Aussage und findet, dass ich mich darüber freuen sollte!
Hm! Die Frage ist nur, worüber ich mich denn freuen sollte?
Darüber, dass Herr Paulus ein Nerd ist, dass er interessante Aussagen tätigt, dass mein Mann so “lustig” ist, oder soll ich mich darüber freuen, dass ich ein Knäckebrot “erschaffen” habe, das knusprig und saftig zugleich ist! ;-)
Auf jeden Fall hat es mir sehr gut geschmeckt, dem Fräulein Entzückend auch.
Die hat es verschlungen wie die Pommbären! OK, das ist wieder mal ein bisschen übertrieben *hihi*, die Pommbären liebt sie natürlich viiiel mehr! So schön kann ich mir das Knäckebrot auch wieder nicht reden! :-)
Also nochmals: das Knäckebrot ist fast so gut wie Pommbären! :-)
Aber versucht es doch einfach selbst!
ZUTATEN:
120 gr geschroteter Leinsamen
60 gr Chiasamen
60 gr Sesam
60 gr Sonnenblumenkerne
350 ml Wasser
1 TL Meersalz
1 TL Zucker
60 gr Tomatenpesto
ZUBEREITUNG:
Leinsamen, Chiasamen, Sesam und Sonnenblumenkerne mit dem Wasser verrühren und 15 min. quellen lassen.
Backofen auf 150° (Umluft) vorheizen.
Anschließend die restlichen Zutaten unterrühren.
Ganz dünn auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen, eventuell noch ein zweites Backblech nehmen und den Rest dort verstreichen.
10 Minuten bei 150° backen, aus dem Ofen holen und mit einem scharfen Messer Knäckebrotscheibenrechtecke vorschneiden, damit es dann besser schneiden oder brechen geht, wenn es fertig ist.
(Muss man aber nicht machen, denn man kann es schlussendlich auch wunderbar brechen.)
Danach sofort wieder in den Backofen und ca. 35 – 40 Minuten weiterbacken. Eventuell auch etwas länger, je nach Backofen. Vielleicht ein kleines Stückchen abbrechen und kosten!
ACHTUNG: Die Backofentür sollte während des Backens einen Spalt offen sein! Das funktioniert super, wenn man einen Holzkochlöffel dazwischen klemmt.
Nach dem Backen gut auskühlen lassen und dann in die vorgeschnittenen Teile brechen.
Wenn es nicht gleich gegessen wird, am besten in einer Keksdose aufbewahren.
Sehr lecker ist es auch bestrichen oder belegt mit verschiedenen Leckereien!
Hier mit Ricotta und Cocktailtomaten, die ich für 10 Minuten bei 220° im Backrohr gebacken habe!
Sollte dann aber sofort genossen werden, ansonsten ist es nur noch saftig und nichts mehr mit knusprig! *hihi*
Und hier habe ich Magertopfen mit einem Schuss Mineralwasser glatt gerührt und mit Nektarinen belegt, die für ca. 15 Minuten mit braunem Zucker im Backrohr bei 200° karamellisiert wurden.
Ganz fein übergossen mit einem Schuss Ahornsirup.
Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Dieses Knäckebrot (wie jedes andere auch *schmunzel*) kann wirklich mit allem belegt werden, nur sollte es sofort schnabuliert werden!
Auch kann das Pesto selbstverständlich durch jedes andere Pesto ersetzt werden, oder man kann es weglassen und dafür zwei Esslöffel feines Olivenöl oder Kokosöl hineingeben!
Sei es wie es wolle, testet, versucht, probiert und versucht der Paradoxie des saftigen Knäckebrots auf die Schliche zu kommen! :-)
Viel Freude, viel Spaß beim Nachbacken und Experimentieren!
Umarmung!
Maria
MANCHMAL IST KEINE GESCHICHTE …….
nach einem langen Wochenende mit Fräulein Entzückend, die ständig unter Strom steht, mit Besuch von der Schwiegermutter, mit Kochen und Backen, mit Herrn Paulus, der nicht wirklich weiß, welch “Glück” ihm mit Frau und eigener Mutter gleichzeitig unter einem Dach geschieht, mit ……., und und und auch eine Geschichte! ;-)
Deshalb …….
KEEP CALM
AND
ENJOY
A
TOPFENKÜCHLEIN
MIT
TONKABOHNE
Tonkabohne?
Noch nie etwas von der Tonkabohne gehört?
Ich bin begeistert von ihr!
Sie hat einen ganz feinen, eigenen Geschmack und ist perfekt dafür geschaffen, um Süßspeisen, Kuchen, Torten, Cremes und überhaupt Desserts zu adeln!
Und perfekt für Momente, die geradezu nach wenigstens ein bisschen Magie und nach Heilung fiepen! *hihi*
Und die aphrodisierende Wirkung? Ja, die nehmen wir halt einfach mit! <3
Meint alles jedenfalls Wikipedia! :-)
TOPFENKÜCHLEIN MIT TONKABOHNE für ca. 6 – 7 kleine Tassen.
ZUTATEN:
2 Eier
500 gr Magertopfen
90 gr Staubzucker (Puderzucker)
1 Biozitrone
1/2 Tonkabohne
1 Prise Salz
Butter und Mehl für die Förmchen
ZUBEREITUNG:
Den Backofen (Unter- und Oberhitze) auf 180° vorheizen.
Die Förmchen (Man kann auch feuerfeste Tassen nehmen.) buttern und mehlen.
Eier trennen.
Das Eiweiß mit einer Prise Salz zu einem schönen und festen Eischnee schlagen.
Das Eigelb mit dem Staubzucker schaumig schlagen.
Den Topfen zugeben und unter die Eigelbmasse mixen.
2 Tl fein geriebene Zitronenschale in die Masse geben.
Mit einer Muskatnussreibe die halbe Tonkabohne in die Topfencreme reiben und verrühren.
Den Eischnee vorsichtig unterheben.
Ca. 30 bis 35 Minuten (je nach Herd) backen.
Am Schluss schauen, und wenn sie oben noch nicht braun sind, für ganz kurze Zeit (2 – 3 Minuten) auf 250° drehen. Die Küchlein jedoch beobachten!
Und anschließend sofort pur oder mit Kirsch- oder Zwetschgenkompott genießen und auf einem topfenfluffigen, ja auf einem topfenflauschigen Wolkenschiffchen dahinfliegen! <3
Viel Freude beim Nachbacken und Genießen!
Maria
P.S.: Während ich jetzt hier gesessen bin und geschrieben habe, durfte ich die Mandel-Tonka-Schokolade von Rapunzel genießen, die ich mir selbst geschenkt habe! (Kleine Geschenke erhalten ja bekanntlich die Freundschaft! *hihi*) Kostet sie, wenn ihr sie irgendwo findet! Sie ist sowas von wunderbar und zartschmelzend!!! <3