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„BOHNA UND KNÖPFLI“ UND MEINE KINDHEIT
gehören irgendwie zusammen!❤
Warum?
Weil ich eine sehr glückliche Kindheit hatte in einem kleinen, wirklich kleinen Dorf am Bodensee in Vorarlberg!
In einem Haus mit riesigem Garten mit Blumen, Bäumen, Obst und Gemüse!
In einer Straße, in der fast alle meinen Cousinen und Cousins gewohnt haben!
Wir haben noch auf der Straße gespielt!
Haben heute bei dieser Tante gegessen, morgen bei einer anderen und am nächsten Tag waren alle bei uns zum Essen!
Wir mussten im Haus helfen, auch mein Bruder (Hat ihm nicht geschadet!😉 ), wir mussten beide kochen lernen, wir mussten helfen putzen, wir mussten im Herbst helfen Äpfel und Birnen auflesen, auch wenn es kalt war, wir mussten Papa draußen helfen!
Wir mussten Rasen mähen oder das gemähte Gras mit einem Anhänger zu einer alten Frau bringen, wo wir dann immer Eier von ihren Hühnern und etwas Süßes bekommen haben!
Wir mussten Johannesbeeren abnehmen und abzupfen!
Wir mussten Stachelbeeren ernten und Bohnen abnehmen!
Wir mussten Bohnen spitzeln (= bei den Bohnen „das Teil“ abschneiden, wo die Bohnen am Busch gehangen sind/haben)!
Wir mussten helfen einkochen und die Marmeladegläser beschriften!
Wir mussten das Fleisch, das wir vom Onkel, der einen Bauernhof hatte, in Säckchen packen und anschreiben, damit es eingefroren werden konnte!
Und wir haben das alles nicht immer gerne getan! *schmunzel* *schmunzel*
Wir haben gelacht, gespielt, geweint, gestritten, uns wieder versöhnt!
Und wir haben Bohna und Knöpfli gegessen!
Und das leidenschaftlich gerne!
Mit Bohnen aus dem eigenen Garten!
Und immer wenn ich das koche, werde ich ganz melancholisch und schwelge in wunderschönen Erinnerungen!
Und ich werde auch ein bisschen traurig, weil das ein Leben war, wie ich es dem Fräulein Entzückend leider nie bieten kann!❤
BRENNDI BOHNA UND KNÖPFLI
(Grüne Bohnen mit Einbrenn mit Spätzle)
ZUTATEN für 4 Personen:
800 gr grüne Bohnen (geputzt)
1 Messerspitze Natron
2 Knoblauchzehen
200 gr Geselchtes, klein gewürfelt
150 gr Frühstücksspeck, klein gewürfelt
1 EL Butterschmalz
2 gehäufte EL Dinkelmehl
1 großer Zweig Bohnenkraut oder
½ TL getrocknetes Bohnenkraut
Salz und Pfeffer
400 gr Dinkelmehl
2 Eier
240 ml Milch
1 Prise Muskatnuss
Salz
ZUBEREITUNG:
Wasser in einem großen Topf mit etwas Salz und einer Messerspitze Natron aufkochen.
Wenn das Wasser kocht, Bohnen zugeben, weich kochen, abgießen (Bohnenwasser auffangen) und dann in Eiswasser abschrecken, beiseite stellen und alles abkühlen lassen.
Den kleingewürfelten Frühstücksspeck in einer Bratpfanne knusprig braten und beiseite stellen.
In einer Pfanne 1 EL Butterschmalz schmelzen, dann 2 gehäufte EL Mehl dazu geben und unter ständigem Rühren braun werden lassen.
Anschließend sofort mit dem abgekühlten Bohnenwasser (mindestens einem halben Liter) ablöschen und kräftig mit einem Schneebesen rühren, damit keine Klümpchen entstehen. (Einbrenn)
2 Knoblauchzehen mit einer Knoblauchpresse in den Einbrenn drücken, das kleingewürfelte Geselchte und den Zweig Bohnenkraut zugeben und alles unterrühren.
Einmal unter Rühren aufkochen und dann den Herd abstellen.
Für die Knöpfli oder Spätzli einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
Währenddessen in einer großen Schüssel 400 gr Mehl, 2 Eier, 240 ml Milch, Salz und eine Prise Muskatnuss gut mit einem Kochlöffel verrühren, wobei der Teig ruhig noch Klümpchen haben darf.
Dem kochenden Wasser Salz zugeben und den Spätzleteig mit einem Spätzlesieb in das leicht wallende Wasser reiben.
Wenn die Knöpfli an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig.
Den Bohneneinbrenn nochmals kurz aufkochen und dann sofort mit den Knöpfli und dem kross gebratenen Frühstücksspeck schön anrichten, servieren und genießen!
Eigentlich weiß ich gar nicht, ob das ein Essen ist, das es nur in unserer Familie, in unserem Dorf gegeben hat, oder ob das auch sonst bekannt ist!
Auf jeden Fall ist es wunderbar fein und ich liebe es heute noch sehr!
Danke Mama, dass du meinem Bruderherz und mir das (und noch so Vieles mehr) beigebracht hast!❤
Ich drücke euch!
Maria
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TOMATENMARMELADE – DIE MATERIALISIERTE SONNE IM MUND
Ob ihr es glaubt oder nicht, ich sitze tatsächlich in der Toskana, während ich diesen Post schreibe!
Ist das perfekt, oder ist das perfekt?
Auf jeden Fall passt es perfekt zu meinem Rezept!
Hier genieße ich nämlich Tomaten in den verschiedensten Formen, Farbenschattierungen und mit den verschiedensten Geschmäckern!
Selbstverständlich genieße ich aber noch viel mehr, jedoch ist das jetzt nicht interessant!
Denn wirklich interessant und für mich sehr erfreuend ist die Tatsache, dass ich in Zukunft bei den Rettungsaktionen dieser Rettungstruppe „WIR RETTEN WAS ZU RETTEN IST„ mitmachen darf, denn die liebe Sina hat mich zur Gruppe hinzugefügt! (Ich danke dir nochmals dafür!🙂 )
Und jetzt interessiert euch sicher, was das für eine Gruppe ist?
Ja?
Diese Rettungstruppe ist eine Gemeinschaft internationaler Foodblogger, die sich regelmäßig der „Rettung“ von Lebensmitteln widmet, welche immer mehr zum Fertigprodukt verkommen.
Alles klar?
🙂🙂🙂
Und dieses Mal werden Marmeladen und Chutneys gerettet!
Mein Beitrag ist eine Tomatenmarmelade!
Und schon höre ich mit meinem inneren Ohr (Nicht Innenohr, sondern mit meinem 3. Ohr, mit meinem geistigen Ohr!😉 ), wie sich manche fragen, was das denn soll? Tomatenmarmelade? Häää?
Aber ich sage euch, gebt ihr ne Chance!
Ist so was von superfein!
Wir lieben sie zu Käse, zu Gegrilltem, zu Burgern oder aber auch zu Gemüse!
TOMATENMARMELADE
ZUTATEN:
1 kg Tomaten (vom Strunk befreit)
500 gr Gelierzucker 2:1 (Aufpassen, denn reife Tomaten können schon sehr süß sein!)
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Vanille gemahlen
1 Prise Meersalz
ausgekochte Marmeladegläser
ZUBEREITUNG:
Die Tomaten klein schneiden.
Mit dem Zucker, dem Zitronensaft, der Vanille, dem Meersalz und dem Gelierzucker in einem großen Kochtopf aufkochen und laut Packungsanweisung köcheln lassen.
Achtung, kann spritzen!
Dann mit einem Pürierstab fein pürieren und sofort in die frisch ausgekochten Marmeladegläser abfüllen.
Ich nehme immer einen großen Trichter als Einfüllhilfe.
Anschließend sofort den Deckel aufschrauben und auskühlen lassen.
(Und aber ein bisschen in ein kleines Schüsselchen geben und nach dem Abkühlen mit einem feinen Stückchen Käse und einem knusprigen Baguette schlemmen!)
Natürlich könnte man die Tomaten zuerst schälen (sprich einritzen, dann mit heißem Wasser überbrühen und anschließend die Haut abziehen)), habe ich aber nicht gemacht, denn uns macht es nichts aus.
Gott sei Dank isst der Herr Paulus die Tomatenmarmelade auch so!🙂
Und vom Fräulein Entzückend reden wir ja erst gar nicht, denn bei ihr ist es ein Lotteriespiel, das sich täglich ändert! *schmunzel* *schmunzel*
Oder man kann die Tomatenmarmelade mit Rosmarin, etwas Zimt oder anderen passenden, frischen oder getrockneten Kräutern verfeinern.
Auch ist eine Tomatenmarmelade mit einem Stück Käse ein schönes Geschenk, das Käseliebhaber (und natürlich andere) sicher freut!
In diesem Sinne …….
wünsche ich euch eine wunderschöne Zeit und viel Freude beim Entdecken der weiteren kulinarischen Rettungsaktionen von den Marmeladen und Chutneys!
Liebste Grüße
Maria …….❤
https://giftigeblonde.wordpress.com/2016/07/27/wirrettenwaszurettenist-marmelade-ohne-gelierzucker-aus-kirschen-himbeeren-und-walderdbeeren-mit-schoko-minze/
http://www.pane-bistecca.com/rezepte-recipe-blog/apfel-pfirsich-chutney-wirrettenwaszurettenist
http://www.oberstrifftsahne.com/2016/07/selbst-gemachte-marmelade-schwarzwalder.html
http://www.genial-lecker.de/archiv/2016/07/rezept_kirsch-erdbeer-marmelade.html
http://barbaras-spielwiese.blogspot.it/2016/07/apfel-lavendel-gelee.html
http://www.multikulinarisch.es/1063-aprikosen-vogelbeer-marmelade.html
https://annaantonia1.wordpress.com/?p=2608
https://krabsch.blogspot.it/2016/07/kirschmarmelade-mit-blaubeerhauch.html
http://brittas-kochbuch.info/?p=5327
http://auchwas.blogspot.it/2016/07/beeren-treffen-auf-tropen-jo-hi-ma-va.html
http://sakrikoestlich.blogspot.it/2016/07/zwiebel-kirsch-chutney.html
http://fliederbaum.blogspot.it/2016/07/rettung-der-marmelade-frucht-und-duft.html
https://unsermeating.wordpress.com/?p=3747
http://wasdunichtkennst.de/recipe/bacon-jam-speck-marmelade/
http://jankessoulfood.blogspot.it/2016/07/paprika-aprikosen-chutney-mit-chili.html
http://leberkassemmel.blogspot.it/2016/07/zwiebelmarmelade.html
http://meins-mitliebeselbstgemacht.de/2016/07/27/pfirsich-melba/
https://germanabendbrot.wordpress.com/2016/07/27/johannisbeerchutney/
http://brotwein.net/?p=1045
http://www.katha-kocht.de/sommerliche-melone-limette-marmelade
http://bonjouralsace.blogspot.it/2016/07/mal-was-susses-pina-colada-marmelade_21.html
Und p.s.: Die Tosakana war wunderschön!❤
Ich freue mich, wenn ihr mir auch auf Instagram folgt!
Danke!❤
WIE MAN EINE VERREGNETE JAHRESZEIT SCHÖN MACHT ……. UND ZWAR WITH A KIND OF A SODA BREAD
*heul* *jammer* *mamaaa* *raunz* *magichnicht* *raunz* *nochmalsjammer* *jammer* *surrsurr* *mamaaa*
Tja, so kann es bei uns auch ab und zu sein!
Und zwar nicht ich, sondern das kleine Fräulein Entzückend!
Fräulein Entzückend ist ein wunderbares Kind, fröhlich, lustig, aufgeweckt, sehr emphatisch, energiegeladen, neugierig und interessiert, macht viele Scherzchen für`s Herzchen (sagt sie immer selbst) und und und!
Aber sie kann auch sehr eigensinnig und stur sein, und eine Jammertante!
Und das kann sie durchziehen, nach dem Motto: “ Schauen wir mal, wer den längeren Atem hat?“
Und den hat definitiv sie!!!
Ja, ja, ich weiß schon, es ist wichtig Grenzen zu setzten und nicht immer ja zu sagen und nicht klein beizugeben und sich nicht verkaufen lassen und sich nicht um den Finger wickeln lassen und und und!
Ja, ich weiß!
Aber ab und zu schaffe ich es einfach nicht!
Und dann machen wir halt was Schönes!
Wir machen einen Regenspaziergang, weil das sehr schön ist, und weil sie dann zum Raunzen aufhört, auch wenn ich dringendst putzen sollte!
Oder wir basteln was, auch wenn ich einen Riesenberg Bügelwäsche habe! (*räusper* *räusper*)
Oder wir machen eine kleine Teeparty, auch wenn ich den Keller, den Vorraum, usw. usw. räumen sollte!
(Ja, ja, Herr Paulus, ich weiß!!!)
Oder wir backen ein superfeines Brot, auch wenn ich ……. bla bla bla ……. tun müsste!
Und zwar ein ganz feines Sodabrot!
Soda Brot liebe ich so, weil man es wirklich ganz schnell machen kann!
Es braucht einfach keine „Gehzeit“, und somit keine Jammerzeit! *hihi*
Und das Resultat ist einfach superduperyummyyummy!
A KIND OF A SODA BREAD
ZUTATEN:
470 gr Dinkelmehl
50 gr Buchweizenvollkornmehl
1 EL Zucker
1 gehäuften TL Salz
70 gr weiche Butter
10 gr Natron
330 ml Buttermilch
50 gr Pekannüsse
ZUBEREITUNG:
Backofen auf 175° Grad (Umluft) vorheizen.
Die Pekannüsse (oder auch andere) klein hacken und in einer Pfanne kurz rösten, bis sie fein duften, dann abkühlen lassen.
Die Römertopf – Brotbackform* mindestens 10 min in kaltem Wasser wässern.
Das Dinkelmehl mit dem Buchweizenvollkornmehl, dem Zucker, dem Salz und dem Natron mischen.
Die weiche Butter dazu geben und alles entweder mit den Händen oder in der Küchenmaschine mit dem Knethacken kurz etwas kneten.
Die Buttermilch ebenfalls dazu geben und ca. 5 min kneten.
Zum Schluss die Pekannüsse hinein geben und kurz unterkneten.
Den Teig zu einer Kugel formen und in die gewässerte, abgetrocknete und leicht gebutterte oder gefettete Brotbackform* geben, mit einem guten (!!!) Messer einschneiden und mit kaltem Wasser bepinseln. Man könnte es auch noch mit Mehl bestäuben oder mit Sesam oder anderen Kernen verfeinern.
Dann ab damit in den vorgeheizten Ofen für ca. 50 Minuten (je nach Backrohr).
Anschließend gut abkühlen lassen, bevor man es aus der Form nimmt.
Und dann bleibt einem nichts anderes übrig, als das Brot mit Butter und Marmelade auf einer Teeparty zu schnabulieren, während draussen der Regen an die Scheiben klatscht, so fest, dass man das Gefühl hat, man wird mit Wasserkübeln bombardiert.
Aber das Fräulein Entzückend und ich haben uns nicht von dem Regengeklatsche ablenken lassen und haben eine Tee- ähhh Milchzeremonie abgehalten und dem Herrn Paulus, der im Bett seiner Mittagsmeditation, besser gesagt seinem Nachmittagsschlaf nachgegangen ist, frisches Brot unter die Nase gehalten, so dass er einfach aufstehen musste, um uns und dem Brot Gesellschaft zu leisten! *hihi*
Nun denn, genießt euch und dieses saftige superfeine Brot!
Liebste Grüße
Maria
* Die Römertopf – Brotbackform wurde mir von der Firma Römertopf kostenlos zur Verfügung gestellt. Danke!
Und p.s.: Aufräumen mag das kleine Fräulein auch überhaupt nicht!
Da heißt es von einer Sekunde auf die andere, wenn sie aufräumen sollte:
„Ich bin sooo ein kleines Baby!“
Oder sie lässt sich von einer Sekunde auf die andere auf den Boden fallen mit einer fürchterlichen Leidensmiene: „Ich habe sooo Bauchweh!“
Jetzt wisst ihr Bescheid!❤
Ach Gott, sie ist zum Fressen!❤
Und ich bin so dankbar!!!❤
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WARUM DAS FRÄULEIN ENTZÜCKEND DIESE GEMÜSETARTE MIT BROCCOLIBODEN SO LIEBT …….
……. das, meine lieben Freunde, würde ich selber gerne wissen!
Ich kann es dir leider nicht sagen, aber es ist so!!!
Ich wüsste zu gerne, was diese Gemüsetarte hat, was andere Gemüsegerichte nicht haben!
Aber das Fräulein Entzückend liebt sie einfach und wir auch!
Und dafür bin ich sehr froh und dankbar!
Fast könnte man sagen, es ist eine magische Tarte!
Eigentlich war ich gedanklich wieder auf der Gemüseversteck – Suche, und da kam mir ganz plötzlich diese Idee, da ja derzeit sehr viel mit Blumenkohl experimentiert wird: Blumenkohlpizza, Blumenkohlreis, Blumenkohlflammkuchen, Blumenkohlirgendwas und Blumenkohlirgendwie!
Schlicht und einfach Inspiration via Blumenkohl …….
GEMÜSETARTE MIT BROCCOLIBODEN
ZUTATEN:
370 gr Broccoli (geputzt, inklusive Strunkstückchen)
170 gr Mandelmehl
2 Eier
Muskatnuss
Salz und Pfeffer
etwas Butter oder Fett für die Tarteform
1 große Karotte
2 kleine Zucchini
3 Eier
180 ml Rama Cremefine 7%
1/2 TL Thymian frisch oder getrocknet
ZUBEREITUNG:
Backofen 180° Grad (Umluft) vorheizen.
Den Broccoli im Mixer oder mit der Küchenmaschine ganz klein hacken.
Den kleingehackten Broccoli mit dem Mandelmehl, den 2 Eiern, etwas Muskatnuss und Salz und Pfeffer zu einem Teig verkneten und in die gebutterte oder gefettete Tarteform drücken.
Am Rand den Teig etwas hochdrücken.
Mit einer Gabel öfters in den Boden einstechen.
Den Boden 10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
In der Zwischenzeit die Karotte waschen und in dünne Scheiben schneiden.
Die beiden Zucchinis waschen und mit dem Spiralschneider in feine Streifen schneiden.
Das Gemüse auf der vorgebackenen Tarte verteilen.
In einer Schüssel 3 Eier, Rama Cremefine, Salz, Pfeffer und den Thymian gut miteinander mit einem Schneebesen verrühren und anschließend über das Gemüse in die Tarteform gießen.
Bei 160° Grad ca. 20 bis 25 Minuten (je nach Backrohr) backen.
Am Schluss noch etwas unter dem Backofengrill bei 200° Grad grillen, bis die Tarte eine schöne Bräunung hat.
Etwas abkühlen lassen und für den absoluten Gemüsetilt mit einem frischen, knackigen Salat genießen!
Natürlich kannst du diese Tarte auch mit jedem anderen Gemüse versuchen, sofern das Gemüse ganz dünn aufgeschnitten wird. Ansonsten muss das Gemüse, wenn es dicker ist, vorher etwas blanchiert werden.
Hier noch ein Bild von der aufgeschnittenen Tarte! Sooo saftig!
Und perfekt Low Carb!
Und dieses folgende Foto ist laut Herrn Paulus vollkommen überflüssig!
Aber ich mag dieses Bild so gerne!
Es vermittelt, wie leicht diese wunderbare Tarte ist!
Wie ein Wolkenschmaus!
Und genauso leicht fühle ich mich danach!
*schmunzel* *schmunzel*
(Okay, ja, ich weiß schon, wenn ich nur solche wolkenleichten Sachen wie diesen Gemüsekuchen essen würde, dann wäre ich auch so federleicht, aber, na ja, ich esse halt eben einfach alles, fast alles, sehr gerne!
In diesem Sinne, ihr Lieben, esst euch leicht und glücklich!❤
Bis bald!
Maria
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VON FAST GESUNDEN KEKSEN …….
und der Tatsache, dass sie auch gegessen werden, wenn man(n) gar keine Erdnussbutter mag!
Ha! So ist es nämlich bei uns!
Es ist Ostermontag und das Fräulein Entzückend und ich entscheiden uns nach mehrmaligen „Kämpfen“, was wir denn jetzt unternehmen (Ja, das Fräulein ist eine Kämpferin und weiß ganz genau, was sie will und was sie nicht will, und treibt den Herrn Paulus und mich des Öfteren zur Verzweiflung damit!!!), dass wir Kekse, ähhh Cookies (Klingt ja lässiger!😉 ) als Kompromiss backen. Das tun wir beide nämlich sehr gerne!
Und so stehen wir in den Startlöchern und ICH entscheide, dass wir Kekse erfinden mit den Zutaten, die wir „finden“.
Und wie es halt so im Leben ist, „finden“ wir keine Eier.
Jedoch habe ich mal gelesen, dass man ein Ei auch mit 1 EL Leinsamen oder 1 EL Chiasamen vermahlen und in Wasser gequellt verwenden kann.
Das Mahlen haben wir uns dann erspart und die Chiasamen einfach in Wasser gequellt.
Dann haben wir noch Schokolade, Erdnussbutter und Apfelmus gefunden und die Küchenschlacht konnte beginnen!
Und ich kann nur sagen, die Schlacht hat sich gelohnt!
Die Kekse sind besonders mit der Erdnussbutter einfach superfein geworden!
ZUTATEN:
130 gr Schokolade (Vollmilch oder Zartbitter, wie beliebt)
80 gr Erdnussbutter
1 EL Chiasamen
3 EL Wasser
100 gr Apfelmus (ungezuckert)
170 gr Haferflocken (grob oder fein, wie beliebt)
ZUBEREITUNG:
Backofen bei 170° – 180° Grad (Umluft) vorheizen.
Chisamen mit den 3 EL Wasser in einer kleinen Schale miteinander verrühren und beiseite stellen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Anschließend die Erdnussbutter zugeben und gut mit der geschmolzenen Schokolade verrühren.
In eine Rührschüssel geben und etwas abkühlen lassen.
Dann die gequellten Chiasamen, das Apfelmus und die Haferflocken mit dem Handrührgerät in die Schoko- Erdnussmasse rühren.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen und kleine Häufchen aus der Masse machen und auf das Backpapier legen. (Ich habe dazu einen kleinen Eisportionierer genommen. Geht super damit!)
Wer gerne Schmierereinen hat, so wie das Fräulein Entzückend🙂 , kann auch mit der Hand Kugeln formen und diese auf das Backpapier legen.
Dann dürfen die Kugeln oder Häufchen für 20 Minuten ins Backrohr.
Ich habe nach 10 Minuten die Hitze auf 170° Grad reduziert.
Jedoch sind die Backöfen leider immer etwas unterschiedlich.
Die Cookies sind perfekt, wenn sie eine schöne braune Farbe haben.
Und wenn dem so ist, etwas abkühlen lassen und vor dem Mann verstecken, der behauptet, dass er keine Erdnussbutter mag, aber ständig mit einem Cookie im Mund aus der Küche schleicht!❤
Ach ja, wenn die Schokolade vegan ist, dann sind auch die Cookies vegan!
Tja, und als die Kekse dann abgekühlt waren, haben das Fräulein Entzückend und ich dem Herrn Paulus (= leidenschaftlicher Sofa Surfer) freudestrahlend ob unserer Kreation eine Kostprobe ans Sofa serviert.
Und was macht dieser?
Schleudert er uns doch ein „Ich mag keine Erdnussbutter, ansonsten wären sie super!“ an den Kopf!
Kopfschüttelnd verlassen wir die Liegewiese und gratulieren uns halt gegenseitig zum Erfolg und freuen uns, dass uns mehr bleibt, wenn der Herr Paulus nichts will!
Natürlich muss ich das kleine Fräulein während des Aufräumens und des Fotografierens davon abhalten, dass sie nicht alle Cookies sofort futtert!
Doch dann passiert das Unfassbare:
Auf leisen Sohlen schleicht Herr Paulus an uns vorbei, nimmt sich einen Keks und verschwindet wieder!
Ich – kluge Frau – sage natürlich nichts!!!
Das Fräulein und ich sitzen inzwischen am Tisch und singen (eine Lieblingsbeschäftigung vom Fräulein), und da schleicht er wieder an uns vorbei, und wieder und wieder und wieder!
Und währenddessen ist es Abend geworden. Unsere Prinzessin schläft und die Cookies sind fast alle!
Und jetzt muss ich Herrn Paulus doch darauf aufmerksam machen, dass er die Kekse fast alle gegessen hat!
Und was sagt er mit breitem Grinsen im Gesicht?
Dass er die Kekse nur gegessen hat, damit Fräulein Entzückend und ich nicht traurig sind, weil er keine Erndnussbutter mag!
In diesem Sinne!
Versucht sie!
Genießt sie!
Und versteckt sie, falls ihr nicht teilen wollt!
*schmunzel* *schmunzel*
Umarmung!
Maria
P.s.: Wer Lust hat mir auf Instagram zu folgen, bitte hier entlang: Leichtigkeit
Ich freue mich! Danke!❤
WENN SICH „HEALTHY“ HINTER DEKADENZ VERSTECKT UND AUS „BLÄHHH“ PLÖTZLICH“MHHH“ WIRD …….
dann kann es sich nur um diesen dekadenten, sehr verführerischen Schokoladekuchen handeln:
Und das „Blähhh“ kommt natürlich vom Fräulein Entzückend, das derzeit ständig geäußert wird, ganz egal, ob sie das Verschmähte denn dann doch mag oder eben nicht, zuerst kommt prophylaktisch ein „Blähhh“! Und zwar gepaart mit der Zunge, die spätestens beim …lähhh aus dem kleinen (frechen) Mündchen herausgückselt!
Jedoch ist ihr beim Backen hier dieser ungustiöse Laut schon beim Anfangsbuchstaben im Hals steckengeblieben, denn sie hat – Na was wohl? – die Schokolade entdeckt! Zartbitterschokolade! Und man glaubt es kaum, aber ja, das Fräulein Entzückend liebt Zartbitterschokolade!
Hm! Ehrlich gesagt glaube ich eher, dass sie denkt: „Hauptsache Schokolade! Ob zartbitter oder nicht, ganz egal!!!“
Auf jeden Fall freut es mich, und so bekommt sie, wenn, dann eben „gesündere“ Schokolade!
Wobei es ja mit dem „gesund“ so eine Sache ist!
Ich mache nämlich gerade einen Kurs namens Family Food Coach!
Absolut genial!
Für alle, die in Vorarlberg wohnen, ich kann es nur empfehlen!!!
Und da geht es um gesunde, ausgewogene Ernährung für Kinder, für die Familie überhaupt!
Und ich bin so was von begeistert!
Und unsere Kursleiterin sagt, dass es eigentlich all die „besonderen Sachen“, die es heute so zum Kaufen gibt, gar nicht wirklich braucht, wenn die Basis bei der Ernährung stimmt und mit Hausverstand gekocht wird!
(Ok, das mit dem Hausverstand und Maria ist eine ganz eigene, besondere Sache! *hihi*
Behaupten jedenfalls meine Mama und der Herr Paulus!😉 )
Aber ich gebe mein Bestes! *schmunzel* *schmunzel*
Und deshalb hier dieser dekadente Schokoladekuchen, der jedoch mit weniger Butter und dafür aber mit etwas Apfelmus gemacht ist.
Und zum Süßen habe ich Kokosblütenzucker verwendet, wobei, ja, ähhh, ich weiß: Zucker ist Zucker!
DEKADENTER SCHOKOLADENKUCHEN MIT KOKOSBLÜTENZUCKER
ZUTATEN:
80 gr Butter
160 gr Zartbitterschokolade
4 Eier
120 gr Kokosblütenzucker
1 Prise Salz
90 gr Apfelmus (ungezuckert)
1 TL gemahlene Vanille (oder ein paar Umdrehungen aus der Vanillemühle)
150 gr Dinkelmehl
Schokoladeglasur (selbst gemacht oder gekauft) oder Puderzucker
ZUBEREITUNG:
Backofen auf 180° C (Umluft) vorheizen.
Backform fetten. (Ich habe eine Springform mit Durchmesser 16 cm genommen. Es kann aber jede andere Form genommen werden, jedoch muss dann die Backzeit je nachdem verkürzt oder verlängert werden.)
In einem kleinen Topf die Schokolade und die Butter miteinander bei niedriger Temparatur schmelzen und dann etwas abkühlen lassen.
Währenddessen in einer Rührschüssel die Eier, den Kokosblütenzucker, die gemahlene Vanille mit einer Prise Salz (mit einem Handrührgerät) cremig schlagen.
Anschließend das Apfelmus und die geschmolzene Schokolade unterrühren und dann das Dinkelmehl ganz leicht unterheben.
Alles in die gefettete oder gebutterte Springform geben und ca. 40 Minuten (je nach Backrohr) backen.
Abkühlen lassen und nach Herzenslust entweder sofort genüsslich schnabulieren, oder in der Mitte auseinander schneiden, mit Marillenmarmelde (oder anderer) füllen und mit einer Schokoglasur und Streuseln verzieren oder einfach pur mit geschlagener Sahne (Obers, Schlagrahm, …….) sich verwöhnen …….❤
Na denne!
Auf geht`s!
Ich wünsche euch ein glückliches Backen und viel, viel Freude und Genuss!
Ich umarme euch!
Maria
P.s.: Dieses Rezept und noch viele weitere sehr feine süße und pikante Rezepte findet ihr auch auf FOODILICIOUS, dem Westwing Genuss Guide!
VON EINEM „ABNORMALEN“ WEIHNACHTSSTOLLEN UND DER KURZZEITIGEN VERABSCHIEDUNG VON MEINEM HAUSVERSTAND …….
Vor ca. eineinhalb Wochen hat Sina auf Facebook einen wahnsinnig fein ausschauenden Weihnachtsstollen gepostet, der bei mir sofort mit besonderen Merkmalen gepunktet hat: er hat nämlich kein Orangeat und kein Zitronat in sich versteckt!
Und da ich keine Freundin von diesen beiden bin, hat mir das sofort sehr gefallen, und Sina und ich haben uns über Stollenliebe und Stollennichtliebe unterhalten.
Woraufhin mir Sina (Danke nochmals, liebe Sina!!!❤ ) das Rezept gemailt hat, bevor es online war!
Das Fräulein Entzückend und ich sind dann bald mal los, um die fehlenden Zutaten zu kaufen.
Am Tag vor dem Nikolausbesuch sind dann bei uns die Besuchsvorbereitungen auf Hochdruck gelaufen bis zu dem Zeitpunkt, als die Eismaschine bei der Herstellung von dem feinen Lebkucheneis den Geist aufgegeben hat!
Hier nachzulesen!🙂
Danach war jedoch alles entschleunigt (Entschleunigung ein sehr schönes Wort, und auch Modewort in dieser schnelllebigen Zeit!), und wir konnten richtig gemütlich diesen Stollen backen.
So starteten wir mit dem Zusammenmischen der Zutaten,
doch HALT!!!
Hier kann etwas nicht stimmen!!!
250 gr Marzipan
250 gr getrocknete Cranberries
250 gr getrocknete Ananas
250 gr getrocknete Kokosspäne
250 gr …….
250 …….
*kreisch* *schrei*
Ich hatte natürlich, wie kann es auch anders sein das Rezept nicht so ganz genau gelesen, und erst da bemerkt, dass diese Zutaten ZUSAMMEN 250 gr ergeben sollten!
Na ja, gibt Schlimmeres!🙂
Und so haben wir (Gott sei Dank noch fast nichts zusammengemischt!) den Hausverstand, der sich kurzfristig verabschiedet hatte, wieder herzlichst begrüßt und sind nochmals neu durchgestartet!
DER ETWAS ANDERE WEIHNACHTSSTOLLEN NACH SININSPIRATION (= Sina + Inspiration)
ZUTATEN:
310 gr Dinkelmehl
100 gr weiche Butter
70 gr Staubzucker
1 TL Vanillezucker
2 Eier
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
200 gr Magertopfen
Und jetzt aufgepasst!
INSGESAMT (GENAU DAS HABE ICH LEIDER ÜBERLESEN!!!🙂 ) 250 gr von folgenden Zutaten:
– Nougatschokolade
– getrocknete Ananas
– getrocknete Cranberries
– Cashewnüsse
– getrocknete Kokosspäne
– Haselnüsse oder Mandeln
alles in kleine Stückchen geschnitten
und 80 gr Marzipan, ebenfalls klein geschnitten.
geschmolzene Butter (zum Bestreichen des fertigen Stollens)
Staubzucker zum Bestreuen
ZUBEREITUNG:
Alle Zutaten zu einem Teig verkneten.
Zwei kleinere oder einen großen Laib daraus formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und bei ca. 160° backen, bis er fertig ist! Stäbchenprobe machen!
(Bei mir hat es mit Umluft 45 Minuten gedauert!)
Anschließend sofort, nachdem der/die Stollen aus dem Backofen ist/sind, mit flüssiger Butter bestreichen und mit Staubzucker bestreuen!
Und dann unbedingt gleich anschneiden, denn so ist er meiner Meinung nach am Besten!!!
Anderen schmeckt er aber ganz besonders gut, wenn man ihn in Alufolie wickelt und einen Tag rasten lässt.
Das wirklich Tolle ist, dass man eigentlich alles hinein geben kann, was man mag, was schmeckt, was glücklich macht: Pistazien, andere Nüsse, die verschiedensten Trockenfrüchte, Gewürze, verschiedenste Schokolade, Amarettolikör und und und!
Wir hatten beispielsweise keine Schokolade drin und keine Cashews, sondern nur kleine Mandelstückchen. Auch hatte ich keine „Flüssigkeit“ oder keinen Alkohol drin wie Sina, sondern einfach mehr Topfen.
Aber schaut euch unbedingt das Originalrezept von Sina an!
Wäre mein Favorit, wenn nicht das kleine Fräulein Entzückend mitschnabulieren würde!
Das Originalrezept von Sina findet ihr hier!!!
Also, probiert aus, kostet, versucht, erfindet und erfreut euch an diesem wunderbar feinen Stollen!
Genießt diese feine Adventszeit!
Maria
P.s.: Ich freue mich riesig, wenn du mir auf
Instagram oder Facebook folgst!
Danke!❤