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KAROTTENKEKSE ODER – *JUHUUU* – WIEDER MAL GEMÜSE UNTERGEJUBELT

Juhuuu!!!
Ja, das kann ich wirklich sagen, denn bei uns hat sich die Situation immer noch nicht verändert!
Das Fräulein Entzückend isst immer noch KEIN Gemüse!
Jedenfalls nicht daheim!

Bei meiner Mama oder bei ihrer Gota, da ist es natürlich ganz anders, da isst sie alles, was auf den Teller kommt!
ALLES!
Aber bei mir, tja, mit mir kann man das Spielchen ja spielen!
Ha! Falsch gedacht, kleine Prinzessin!
Denkste!
Ich bin ja sooo unheimlich kreativ inzwischen!
Das soll mir mal jemand nachmachen!
*schmunzel* *zwinker*
Und so entstanden mal wieder diese Cookies, verfeinert mit Karotten und noch anderen feinen Sachen!

KAROTTENKEKSE

ZUTATEN:

230 gr Karotten fein geraspelt
1 zerdrückte Banane
3 EL Ahornsirup
130 gr Apfelmus (ungezuckert)
160 gr Haferflocken
30 gr Rosinen (optional)
1 EL Zimt
1 Ei
20 gr Kokosöl

ZUBEREITUNG:

Backofen auf 180°C (Umluft) vorheizen.
Alle Zutaten gut miteinander vermischen.
(Das Fräulein und ich haben es mit den Händen getan, kann aber natürlich auch mit einer Küchenmaschine gemacht werden.)
Backblech mit Backpapier auslegen.
Mit einem Esslöffel Häufchen der Karottenkeksmasse auf das Backpapier geben.
Ca. 30 min backen.
Kann aber auch etwas länger gebacken werden, wenn man die Kekse lieber etwas fester hat. Ich mache unsere immer etwas weicher, da sie eh sofort gegessen werden.

Hmmm! Wäre mal zu versuchen, wie die Kekse mit anderen Gemüsesorten schmecken!
Mit Zucchini funktioniert es mit Sicherheit!
Vielleicht mit Pastinaken?

Und was ich noch sagen wollte: Anstatt des Ahornsirups und der Banane kann natürlich auch Zucker verwendet werden, oder anstatt Kokosöl kann man auch Butter oder Rapsöl verwenden, oder die Rosinen können durch getrocknete Sauerkirschen oder getrocknete Aprikosen oder andere Trockenfrüchte ersetzt werden.
Ganz wie euer Herz begehrt und/oder euer Vorratsschrank hergibt!

Und was sehen wir hier?
Das Fräulein auf frischer Tat ertappt!
Und ich muss ja immer lachen, wenn ich uns (das Fräulein Entzückend und mich) beim Fotografieren beobachte.
Das Foto ist nämlich so eine Momentanaufnahme, wie ich Fotos mache und das kleine Schlingelkindhändchen immer wieder auf den Fotos auftaucht, weil sie was Leckeres entwenden will!❤

Ich hoffe, dir schmecken die Karottenkekse auch so gut wie uns
und
wünsche dir eine wundervolle Zeit,
ganz egal ob mit oder ohne Gemüse!😉

Liebste Grüße
Maria!

P.s.: Ich freue mich sehr, wenn ihr mir auf Instagram folgt! Danke!❤

KAROTTEN – ZIMT – SCHNECKEN ODER DIE LIAISON VON SOMMER UND WINTER

……. hat heute in unserer Küche stattgefunden!

Okay, okay! Manch eine, manch einer wird sich jetzt fragen:
„Häää? Winter? Was soll das? Hat die (wieder mal) einen an der Waffel?“
*lach* *lach*
Nein, habe ich natürlich nicht! (Behaupte ich jedenfalls!)
Aber es fühlt sich heute gerade an wie Winter!
Und das Fräulein Entzückend hat mich heute morgen gleich gefragt, ob der Winter kommt, weil es so kalt ist!
Gestern 33° und heute 15°!
Na, wenn das nicht Wintereinbruch ist!😉

Und deshalb haben wir dann gleich mal beschlossen, dass richtiges Backwetter ist!
Und da sehr viele Karotten verarbeitet werden mussten, damit Herr Paulus nicht mit mir schimpfen muss, wie wir ja von hier wissen, hatte ich die

KAROTTEN-ZIMT-SCHNECKEN
INSPIRATION
!

KAROTTEN – ZIMT – SCHNECKEN
auf eine etwas gesündere Art
(ca. 26 Stück, auch zum Einfrieren super)

ZUTATEN:

Für den Teig:
500 gr Dinkelvollkornmehl
500 gr Dinkelmehl
160 gr geschmolzene Butter
500 ml Halbfettmilch, lauwarm
2 Päckchen Tockenhefe
160 gr Sukrin (Es kann auch weißer oder brauner Zucker verwendet werden, oder Kokosblütenzucker oder Birkenzucker. Jedoch hat Birkenzucker etwas weniger Süßkraft.)
1 TL Salz

Für die Füllung:
400 gr fein geraspelte Karotten
60 gr geschmolzene Buttter
2 EL Rum
4 EL Reissirup
2 EL Ahornsirup
(Anstatt des Sirups können auch hier wieder andere Zuckerarten verwendet werden. Ich persönlich würde dann ca. 60 – 80 gr dafür verwenden. Kann aber natürlich auch mehr oder weniger sein.)
1 – 2 EL Zimt (je nach Zimtlaune)
etwas Staubzucker (Puderzucker)

ZUBEREITUNG:

Die beiden Mehlsorten, die Trockenhefe, das Sukrin (den Zucker) und das Salz in einer Küchenmaschine gut mischen.
Dann die Butter und die Milch dazugeben und mit dem Knethaken zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten.
(Wenn man will, kann man ihn gerne eine Stunde gehen lassen.
Da heute aber Geduld nicht mein zweiter Name war und das Fräulein Entzückend es geschafft hatte, während des Knetens die Strandmuschel zwischen Küche und Esstisch aufzufalten *grrr*, habe ich ihn nur ca. 15 Minuten gehen lassen.)

Die Karotten mit dem Rum, dem Zimt, der geschmolzenen Butter, dem Reissirup und dem Ahornsirup gut vermischen.
Das Backrohr auf 210° Grad (Umluft) vorheizen.
2 – 3 Backbleche vorbereiten, sofern man hat, und mit Backpaier auslegen.
Oder wie ich in 3 Gängen backen.
Die Arbeitsfläche und das Nudelholz gut bemehlen.
Dann den Teig auf der Arbeitsfläche gut ausrollen (ca. 60 x 43 cm).
Die Karottenmischung, jedoch ohne die Flüssigkeit, gut auf dem Teig verteilen.
Anschließend den belegten Teig schön zusammenrollen.
Ca. 3 cm breite Stückchen von der Rolle schneiden und sofort auf das Backblech legen.
Im vorgeheizten Backrohr ca. 15 min (je nach Backrohr) backen.
Es kann davor noch mit Ei eingestrichen und/oder mit Hagelzucker bestreut werden.
Da ich jedoch Zucker vermeiden will, habe ich es nicht gemacht.
Nach dem Backen, wenn man will, noch mit etwas Staubzucker bestäuben.

Natürlich kann noch mit allerhand anderem verfeinert werden, z.B. mit Nüssen, Rosinen, Cranberries, Schokotröpfchen, Marmelade, Trockenfrüchten und und und!
Und während des Backens kam mir plötzlich die Idee, dass die Schnecken sicher auch superfein schmecken mit Schafskäse, etwas Olivenöl, vielleicht etwas Rosmarin oder Thymian und Oliven gefüllt. Mhhh! Muss ich echt mal versuchen! Aber dann vielleicht mit etwas weniger Süße im Teig, oder auch nicht! Einfach ausprobieren!

Ich weiß, ja, den Schönheitswettbewerb würden sie nicht gewinnen, aber fein und gesünder als sonst sind sie allemal!
Und das ist doch schon ziemlich viel!
Nicht wahr?

Wie wir gesehen haben, kann es auch für Karotten – Zimtschnecken den Nude – Style geben, nicht nur für Torten!
*schmunzel*
Das heißt, Zimtschnecken, egal welche, brauchen nicht immer Staubzucker oder Zuckerguss.
Sie schmecken auch rein, pur, nackt einfach supergut und total ehrlich!

In diesem Sinne, hoffentlich lässt morgen wieder der Sommer grüßen,
ansonsten – nicht vergessen – den Tag mit Karottenzimtschnecken versüßen!

Liebste Grüße
Maria

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leichtigkeit
Danke!

SUCHST DU PASSEND ZU HALLOWEEN EINEN LECKER-BISS-EN FÜR VEGANE ODER VEGETARISCHE VAMPIRE ( ODER KETCHUPSÜCHTIGE FRÄULEINS) ……. ?

Dann bist du hier genau richtig!
Also, fletscht eure Zähne und reibt eure Hände, denn perfekt für das kommende Halloweenfest erfreue ich euch mit ein paar LeckerBISSen lukullischer und handmad`scher Art!😉
Allen voran präsentiere ich euch ein selbstgemachtes Ketchup, welches das Fräulein Entzückend jauchzen lässt, denn sie darf davon sooo viel essen, wie sie will!!!

Und ja, bisher gab es bei uns Ketchup mit Nudeln, ähhh Nudeln mit Ketchup nicht, obwohl es sicher das absolute Lieblingsgericht vom Fräulein wäre, mit ihren absoluten Lieblingsspeisen, aber fortan kann es dies dann von Zeit zu Zeit schon doch auch geben, denn das ist wirklich so fein und von perfekter Konsistenz, dass es sich fast irgendwie als Pastasauce durchschwindeln könnte!

Wer dann noch den Tomatenblutsauger-Vampirstisch festlich schmücken oder für kleine Hexen, Geister und Gespenster Überraschungen vorbereiten will, kann noch auf den letzten Drücker und ganz schnell und einfach diese „Schächtelchen“ basteln.
Dazu braucht man nur einen Farbdrucker, etwas festeres Druckerpapier, Schere, Kleb und (optional) ein Falzbein. Ach ja, und nicht zu vergessen der Link zur Vorlage: TRICK OR TREAT – SCHÄCHTELCHEN
Hier findest du auch noch andere Halloweenideen!

WUNDERKETCHUP, ABSOLUTELY HOMEMADE
für ca. 500 ml

ZUTATEN:

1 EL Olivenöl
1 kleine Zwiebel
1 Lorbeerblatt
1 Zimtstange
1 Messerspitze Nelkenpulver
3 Pimentkörner
800 gr Tomatenfleisch, frisch und ohne Haut oder aus der Dose, kleingehackt
1/2 TL Senfpulver
1 gehäufter TL Kurkuma (Kurkuma ist genial! Ganz, ganz leicht im Geschmack, aber eine Gesundheitsbombe!)
1 Stängel Suppenkraut (Liebstöckel)
1 Handvoll Petersilie
2 EL Ahornsirup (oder auch mehr, je nach Lust und Laune)
2 EL Balsamico
Salz und Pfeffer

ZUBEREITUNG:

Die Zwiebel klein schneiden und im Olivenöl scharf anbraten.
Das Lorbeerblatt, die Zimtstange, das Nelkenpulver und die Pimentkörner zu den Zwiebeln geben und auch unter ständigem Rühren kurz anrösten.
Alle anderen Zutaten ebenfalls in den Topf geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und ca. 20 – 25 Minuten auf niederer Stufe mit geschlossenem Deckel leicht köcheln lassen.
Von Zeit zu Zeit gut umrühren.
Nach 10 Minuten die Zimtstange herausnehmen.
Wenn alles schön verkocht ist, die Masse sehr gut durch ein Nudelsieb oder feines Sieb streichen und anschließend sofort in ausgekochte Marmeladegläser oder Flaschen füllen, gut verschließen und im Kühlschrank lagern, sofern es bereits ausgekühlt ist.
Ist ca. 1 Woche im Kühlschrank haltbar.
Das Ketchup kann natürlich mit den verschiedensten Gewürzen verfeinert werden, z.B.: mit Curry, mit Thymian, mit Oregano, mit Basilikum, mit Früchten vielleicht und und und!

At last but not least zeige ich euch auch noch diese wunderbaren Mandarinenkürbisse! Da ich pinterestsüchtig bin, finde ich dort immer wieder supertolle und ganz einfache Ideen, die ich mit dem Fräulein verwirklichen kann.

Und so haben wir ganz spontan diese Mandarinenkürbisse gezaubert! Da wir leider keine frischen Mandarinen da hatten, mussten halt diese Alten dafür herhalten. Aber sie sind trotzdem spookyschön geworden. Dem Fräulein habe ich einfach eine Orange gegeben, auf die sie ein Gesicht „zaubern“ konnte!🙂 Die Idee hierfür stammt von hier: MANDARINEN KÜRBIS
Da gibt es auch noch Gespensterbananen und andere „Geister“!
Danke für diese Ideen! Echt cool!🙂

Und nun kann ich nur sagen: „Ran an die Tomaten, schnappt euch die Scheren, Mandarinen, Sifte und bastelt, kocht, liebt und lebt, was das Zeug hält!!!“❤

Ich umarme euch!
Maria

P.s.: Ich danke dir, liebe Doris, für die Kerzen!❤

DIE PARADOXIE DES SAFTIGEN KNÄCKEBROTS

Saftiges Knäckebrot?
Häää?
Bitte was???
Ja, genau so habe ich „Häää …….?“ gefragt, blöd aus der Wäsche geguckt und die Welt nicht mehr verstanden?
Herr Paulus, mein persönlicher Nerd, erklärt mir gerade jetzt, wo ich diesen Post schreibe, dass das Knäckebrot einfach genial gewesen sei: „Sooo saftig!“
Ich erhole mich nach dieser Aussage von einem Herzstillstand und reagiere vollkommen entrüstet:
„Geht`s noch? Dieses Knäckebrot war so was von fein knusprig! Knuspriger geht gar nicht mehr!!!“
Und Herr Paulus antwortet mir vollkommen verdutzt: “ Ja selbstverständlich war es total knusprig, aber im selben Moment auch total und vollkommen unerwartet saftig!“

Diskussion hin, Diskussion her!
Was soll ich da sagen!
Ich kann ihn gerade nicht verstehen!
Weiß beim besten Willen nicht, was mit ihm los ist!
Frage ihn, ob ihm nicht gut sei, ob ich ihm einen Tee machen soll?
Aber Herr Paulus bleibt bei seiner Aussage und findet, dass ich mich darüber freuen sollte!
Hm! Die Frage ist nur, worüber ich mich denn freuen sollte?
Darüber, dass Herr Paulus ein Nerd ist, dass er interessante Aussagen tätigt, dass mein Mann so „lustig“ ist, oder soll ich mich darüber freuen, dass ich ein Knäckebrot „erschaffen“ habe, das knusprig und saftig zugleich ist!😉

Auf jeden Fall hat es mir sehr gut geschmeckt, dem Fräulein Entzückend auch.
Die hat es verschlungen wie die Pommbären! OK, das ist wieder mal ein bisschen übertrieben *hihi*, die Pommbären liebt sie natürlich viiiel mehr! So schön kann ich mir das Knäckebrot auch wieder nicht reden!🙂
Also nochmals: das Knäckebrot ist fast so gut wie Pommbären!🙂
Aber versucht es doch einfach selbst!

ZUTATEN:

120 gr geschroteter Leinsamen
60 gr Chiasamen
60 gr Sesam
60 gr Sonnenblumenkerne
350 ml Wasser
1 TL Meersalz
1 TL Zucker
60 gr Tomatenpesto

ZUBEREITUNG:

Leinsamen, Chiasamen, Sesam und Sonnenblumenkerne mit dem Wasser verrühren und 15 min. quellen lassen.
Backofen auf 150° (Umluft) vorheizen.
Anschließend die restlichen Zutaten unterrühren.
Ganz dünn auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen, eventuell noch ein zweites Backblech nehmen und den Rest dort verstreichen.
10 Minuten bei 150° backen, aus dem Ofen holen und mit einem scharfen Messer Knäckebrotscheibenrechtecke vorschneiden, damit es dann besser schneiden oder brechen geht, wenn es fertig ist.
(Muss man aber nicht machen, denn man kann es schlussendlich auch wunderbar brechen.)
Danach sofort wieder in den Backofen und ca. 35 – 40 Minuten weiterbacken. Eventuell auch etwas länger, je nach Backofen. Vielleicht ein kleines Stückchen abbrechen und kosten!
ACHTUNG: Die Backofentür sollte während des Backens einen Spalt offen sein! Das funktioniert super, wenn man einen Holzkochlöffel dazwischen klemmt.
Nach dem Backen gut auskühlen lassen und dann in die vorgeschnittenen Teile brechen.
Wenn es nicht gleich gegessen wird, am besten in einer Keksdose aufbewahren.

Sehr lecker ist es auch bestrichen oder belegt mit verschiedenen Leckereien!
Hier mit Ricotta und Cocktailtomaten, die ich für 10 Minuten bei 220° im Backrohr gebacken habe!
Sollte dann aber sofort genossen werden, ansonsten ist es nur noch saftig und nichts mehr mit knusprig! *hihi*

Und hier habe ich Magertopfen mit einem Schuss Mineralwasser glatt gerührt und mit Nektarinen belegt, die für ca. 15 Minuten mit braunem Zucker im Backrohr bei 200° karamellisiert wurden.
Ganz fein übergossen mit einem Schuss Ahornsirup.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Dieses Knäckebrot (wie jedes andere auch *schmunzel*) kann wirklich mit allem belegt werden, nur sollte es sofort schnabuliert werden!

Auch kann das Pesto selbstverständlich durch jedes andere Pesto ersetzt werden, oder man kann es weglassen und dafür zwei Esslöffel feines Olivenöl oder Kokosöl hineingeben!
Sei es wie es wolle, testet, versucht, probiert und versucht der Paradoxie des saftigen Knäckebrots auf die Schliche zu kommen!🙂

Viel Freude, viel Spaß beim Nachbacken und Experimentieren!

Umarmung!
Maria

WENN DER WHISKEY VON HERRN PAULUS EINE KLEINE SCHLEIFE BEKOMMT …….

dann gibt es etwas ganz Besonderes, nämlich BACON JAM!!!
Ja!!! Bacon Jam – Speck Marmelade!

Tja, und nun werde ich wieder ein kleines bisschen schlechtes Gewissen abarbeiten, denn Nunu von NUNU LOVES und Guido von tischundgarten warten schon sehr, sehr lange auf dieses Rezept, da wir eine Küchen-Leckereien-Tauschrunde gestartet haben, wo wir uns gegenseitig mit Selbstgemachtem überrascht haben. Hier habe ich schon davon berichtet!🙂
Und von mir haben sie neben den glücklichmachenden Chocolate Amaretti
auch ein Gläschen süchtigmachende Bacon Jam bekommen!

Da aber bei der Bacon Jam der Whiskey eine besondere Rolle spielt, musste ich wieder an den Whiskey von Herrn Paulus ran kommen! *schmunzel* *schmunzel* Und da ich diesen jedoch schon für die karamellisierten Walnüsse „kapitzt“ (wie das Fräulein Entzückend immer sagt) habe, sprich stibitzt habe, musste ich mir eine neue Strategie einfallen lassen. Und so fragte ich ihn mit unschuldigster Miene, ob ich nicht „ein bisschen“ von einem Whiskey haben dürfte! Herr Paulus aber gar nicht dumm, meinte, dass er überlegen müsse, welchen Whiskey er mir überlassen werde! Irgendwann wurde ich gerufen, und er präsentierte mir einen Whiskey, den er mit neonorangem Schleifchen markiert hatte! *hihi*
Alles klar! Nur den durfte ich verwenden!!!

Und so startete ich (nach meinem Einkauf der restlichen Zutaten und der Bereitstellung des Herrn-Paulus-Whiskeys) mit der Bacon Jam nach einem leicht abgewandelten Rezept von der wunderbaren Marina, das ich auf ihrem Blog GINGERBREADBAMBI gefunden hatte!

ZUTATEN:

800 gr Bacon (Ich habe Frühstücksspeck verwendet!)
5 – 6 große, rote Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1/2 TL geräuchertes Paprikapulver
1/2 TL Pfeffer gemahlen
120 ml Whiskey
120 ml Ahornsirup
120 gr brauner Zucker
60 ml Balsamico Essig

Ausgekochte Einmachgläser oder Marmeladegläser für ca. 500 ml Bacon Jam.

(Zum Originalrezept von Marina gehört noch Scharfes dazu, da aber Frau Nunu, Herr Guido und ich Kinder haben, habe ich darauf verzichtet. Auch verwendet sie mehr Knoblauch, mehr Pfeffer und mehr geräuchertes Paprikapulver. Das „Vorbildrezept“ findet ihr nochmals hier. Danke, liebe Marina!❤ )

ZUBEREITUNG:

Den Bacon in ganz kleine Stückchen schneiden.
In einer heißen Pfanne das Fett vom Bacon auslassen, das heißt in einer Bratpfanne so lange unter ständigem Rühren den Speck braten, bis das Fett sehr stark schäumt! (Das dauert ziemlich lange! Bei mir hat es ca. 40 Minuten gedauert, bei Marina ca. 50 Minuten! OK, das braucht Zeit, aber die Bacon Jam ist es allemal wert!🙂 Musst du wissen!🙂 )
Danach den Bacon durch ein Küchensieb abgießen und auf einen Teller mit Küchenrolle geben, damit das restliche Fett aufgesaugt werden kann.
Anschließend Zwiebeln und Knoblauch schälen und ganz klein und fein schneiden.
Die Zwiebeln anbraten bis sie leicht braun sind, danach den Knoblauch zufügen und etwas weiter braten.
Den Pfeffer und das Paprikapulver unterrühren.
Den Ahornsirup hineingießen und mit dem Whiskey alles ablöschen.
Alles gut miteinander verrühren.
Den brauen Zucker dazu geben, gut verrühren und mit dem Balsamico wieder ablöschen.
Unter ständigem Rühren alles kochen lassen, bis 3/4 der Flüssigkeit verkocht ist.
Den Bacon einrühren und rührend weiter einkochen lassen.
(Ja, Armtraining pur!🙂 )
Die sterilisierten Einmachgläser bereitstellen.
Die Masse mit einem Pürierstab pürieren und in die Einmachgläser füllen.
Nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren, sollte es nicht sofort gegessen werden!
🙂
Und Bacon-Jam-Nicht-Essen fällt verdammt schwer!!! Glaubt mir!!!🙂

Bacon Jam schmeckt hervorragend zu Burgern, zu Filet, zu Käse, zu gegrilltem Gemüse, auf gegrillte oder getoastete Brotscheiben, zu diesem, zu jenem, zu …… Versucht es einfach!

Sollte sich jetzt in euch ein Will-Haben-Gefühl breit machen, kann ich nur sagen: „Ran an den Speck!!!“
Ihr werdet es nicht bereuen!!!

Viel, viel, viel Freude beim „jammen“!🙂
Umarmung!
Maria

P.S.: Liebe Nunu, lieber Guido, lasst es euch schmecken! Küsschen für euch!❤❤❤

WENN ES „KABUMM“ MACHT, UND PLÖTZLICH EINE FEE VOR MIR STEHT …….

wobei es bei einer Fee ja weniger „KABUMM“ als viel mehr „BLING BLING“ macht, und mir eröffnet, dass ich 4 Wünsche (Ja, ja, normalerweise hat man nur 3 Wünsche frei, aber da das eine gescheite Fee ist, weiß sie, dass ich 4 Wünsche habe!😉 ) für das Fräulein Entzückend frei habe, weiß ich sofort, was ich meinem Fräulein wünsche:

1. Gesundheit
2. Klugheit oder Hausverstand (Intelligenz muss ich ihr nicht mehr wünschen, denn die hat sie bereits oder eben nicht! *schmunzel* Das wird sich dann mit der Zeit heraus stellen!)
3. Glücklich-Sein: Und wenn sie unglücklich ist oder Pech hat, was ja im Leben manchmal vorkommen soll, dann hat sie ja die Klugheit und den Hausverstand, damit sie wieder zum Glücklich-Sein findet.
4. Schönheit: Ui, ui, nein, ich bin nicht oberflächlich! Und nein, ich habe mich nicht vertippt! Ich wünsche ihr wirklich Schönheit! Man redet zwar immer davon, dass Schönheit nicht so wichtig ist, aber ich habe in meinem Leben immer wieder beobachtet und erfahren, dass sie sehr wohl sehr wichtig ist!
Natürlich beinhaltet Schönheit auch, dass da Ausstrahlung und Selbstbewusstsein (sich seiner selbst bewusst sein) inkludiert sind!
Aber sind wir uns mal ehrlich, wenn sich zwei Menschen irgendwo bewerben und genau dieselben Voraussetzungen (Bildung, Erfahrung, Charakter und und und) mitbringen, nur ist die eine Person schöner, hat die schönere Ausstrahlung, das schönere Auftreten und einfach alles ist „schöner“, leuchtender, strahlender an dieser Person, dann wäre man ja vollkommen verblödet, wenn man sich nicht für eben diese „schönere“ Person entscheiden würde!
Na, stimmt es, oder habe ich da recht?
Genau das wünsche ich meinem kleinen Fräulein, dass sie sich schön fühlt, dass sie schön ist – INNEN und AUSSEN, dass diese Schönheit aus ihr heraus strahlt und die Menschen verzaubert, dass sie mit liebenden, strahlenden, leuchtenden Augen durch das Leben geht und mit ihrer Schönheit auch alles Andere schön macht!❤❤❤

Natürlich wünsche ich ihr noch viel mehr, und die Wünsche können sich ja auch im Laufe eines Lebens ändern, aber jetzt, heute und hier würde ich ihr all das wünschen!

Nur, hm, *grrr*, leider ist auf Feen heutzutage kein Verlass mehr, und bis jetzt ist noch keine Fee aufgetaucht!
Deshalb ist es die Aufgabe von Herrn Paulus und mir, diesem kleinen Geschöpf all das mit auf den Weg zu geben!

Und um sie in ihrer Gesundheit zu unterstützen und Falten vorzubeugen *hihi*, was wäre da besser geeignet als SUPERFOOD„?
Wunderbare Überleitung, oder? *lachlach*

Und da das Fräulein, wie wir inzwischen wissen, eine kontinuierliche Gemüseverweigerin ist, Schokolade und Süßes aber liebt, muss immer wieder tief in die Gemüsetrickkiste gegriffen werden!

Und nun, darf ich vorstellen: Superfood AVOCADO!
(Anmerkung der Redaktion: Bei der Avocado streiten sich die Gemüter, die einen sagen, sie ist eine Frucht, die anderen sagen, sie gehört zum Gemüse! Was soll`s! Ich liebe sie so oder so!🙂 )
Und deshalb (siehe Gemüseverweigerung) setze ich mich derzeit ein bisschen mit den Themen „Superfood“ und „gesunde, ausgewogenen Ernährung“ auseinander!

Wenn dann aber noch DIE Avocado als wunderbar cremiges, himmlisches, sündig gutes und sehr einfach zu machendes Dessert getarnt daher tänzelt, dann hat sie ganz einfach schon gewonnen!
Und zwar Herrn Paulus, mich und – Trommelwirbel – das Fräulein Entzückend!

Und ich kann euch wirklich versichern, es schmeckt wirklich irre gut!

Ehrlich gesagt, bin ich da immer vorsichtig, denn es gibt einfach auch „gesunde“ und „schönheitsfördernde“ Sachen, die für mich einfach wirklich „gesund“ schmecken!
Aber diese Creme ist tatsächlich überirdisch gut und sehr zu empfehlen!❤

A VERY RICH AND DELICATE AVOCADO CHOCOLATE CREAM

ZUTATEN für vier sehr kleine Portionen, die aber mehr als genug sind:

2 reife Avocados
30 gr. (qualitativ guter) Kakao
5 EL Ahornsirup
(Da wir es schon gerne süß haben!🙂 Aber weniger geht auch!)
Zimt, Vanille oder Tonkabohne nach Lust und Laune für einen besonderen Geschmack (Ich habe einen TL Zimt genommen, ist aber nicht notwendig!)

ZUBEREITUNG:

Die Avocados halbieren, den Stein entfernen und das Avocadofleisch mit einem Löffel „herauskratzen“.
Alle Zutaten in einer Schüssel mit dem Stabmixer zu einer feinen Creme verarbeiten.
In kleine Schalen geben (Ich habe die Creme mit deinem Dressiersack in die Schalen gespritzt, denn das schaut einfach schöner aus, da das Auge – HA! Da haben wir die Schönheit schon wieder! – ja bekanntlich mitisst!🙂 ) und einfach nur noch geniiiiiiießen!

Zur Creme kann man dann nach Belieben noch Beeren oder andere Früchte naschen!
Das ist perfekt!
Oder weiche Bananen mit in die Creme mixen!

Mir bleibt nur noch zu sagen:
genießt, genießt, genießt
und
erfreut euch an allem Schönen!

Kuss!
Maria

VON EINEM WHISKEYDIEBSTAHL UND KARAMELLISIERTEN WALNÜSSEN

Er in seinem Arbeitszimmer: DAS GIBT´S DOCH NICHT!!!
Sie in der Küche: Was?
Er: Hm! Ich kenne mich nicht mehr aus!
Sie zu sich selbst: Das habe ich schon öfters bei dir bemerkt! *schmunzel*
Sie zu ihm: Wieso? Was ist denn los?
Er: Mir hat jemand Whiskey gestohlen!!!
Sie ganz unschuldig: Hä? Was sagst du da?
Er: MIR WURDE WHISKEY GESTOHLEN!!!
Sie: Kann nicht sein!
Er: Ja aber wenn ich es dir sage!!!
Sie: Du hast doch eh sooo viel!
Er: Aber nicht von dem!!! Das ist ein ganz spezieller! Der aus Niederösterreich!
Sie: Ah sooo! Hm!
Er: Der aus dem Waldviertel! Vom Wieser – aus der Wachau!
Sie: Oje! Oje!
Er: Wer war denn alles bei uns zu Besuch in der letzten Zeit? Hm?
Sie: Also, jetzt mach dich nicht lächerlich! Beruhige dich und knabbere eine paar Walnüsse! Ist gut für`s Gehirn!
Er: Mhhh! Die schmecken aber gut! Was ist denn da an den Walnüssen dran?
Sie: Ja, ähhh, die Walnüsse, ja die sind karamellisiert ……. mit Ahornsirup uuund Whiskey!
(Alle Ähnlichkeiten mit bekannten Personen sind rein, wirklich nur rein zufällig! Ganz ehrlich!)

Und hier das Rezept für diese „männerbesänftigenden“ – ähhh – mit Ahonsirup und Whiskey karamellisierten Walnüsse:

Zutaten:

2 Tassen Walnüsse
1/4 Tasse brauner Zucker
1/2 Tasse Ahornsirup
1/4 Tasse Whiskey
1 Prise Salz

Zubereitung:

Das Backrohr auf 180 Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

In einem Topf den Whiskey, den Zucker, den Ahornsirup und die Prise Salz zum Kochen bringen und solange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Die Temperatur etwas herunterdrehen, die Walnüsse zugeben und ca. 5 Minuten fest rühren.
Anschließend die Walnüsse auf dem Backblech ausbreiten und darauf achten, dass sie nicht zusammen kleben.
Im Backofen zwischen 7 und 10 Minuten backen, aber beobachten, dass sie nicht verbrennen. Das kann leider ganz schnell passieren!
Dann herausnehmen und abkühlen lassen.

Wenn sie abgekühlt sind, kann man sie für Müslis, Kuchen, Salate, Eis usw. verwenden, einfach so knabbern oder verärgerte Männer damit besänftigen! *zwinker* *zwinker*

Wir haben einen Teil der mit Whiskey karamellisierten Walnüsse in einem grandiosen Salat genossen. Aber dieses Rezept verrate ich euch ein andermal!🙂
Falls ihr noch Walnüsse übrig habt, könnt ihr euch vielleicht zusätzlich mit diesen Magic Muffins verwöhnen! *schmunzel*

Ich wünsche euch wunderbare Walnuss-Verwend-Ideen und freue mich auf Rückmeldungen, was ihr daraus alles gezaubert habt!

Walnussknuspergrüße für euch,
Maria!