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KAROTTEN – ZIMT – SCHNECKEN ODER DIE LIAISON VON SOMMER UND WINTER
……. hat heute in unserer Küche stattgefunden!
Okay, okay! Manch eine, manch einer wird sich jetzt fragen:
„Häää? Winter? Was soll das? Hat die (wieder mal) einen an der Waffel?“
*lach* *lach*
Nein, habe ich natürlich nicht! (Behaupte ich jedenfalls!)
Aber es fühlt sich heute gerade an wie Winter!
Und das Fräulein Entzückend hat mich heute morgen gleich gefragt, ob der Winter kommt, weil es so kalt ist!
Gestern 33° und heute 15°!
Na, wenn das nicht Wintereinbruch ist!😉
Und deshalb haben wir dann gleich mal beschlossen, dass richtiges Backwetter ist!
Und da sehr viele Karotten verarbeitet werden mussten, damit Herr Paulus nicht mit mir schimpfen muss, wie wir ja von hier wissen, hatte ich die
KAROTTEN-ZIMT-SCHNECKEN
INSPIRATION!
KAROTTEN – ZIMT – SCHNECKEN
auf eine etwas gesündere Art
(ca. 26 Stück, auch zum Einfrieren super)
ZUTATEN:
Für den Teig:
500 gr Dinkelvollkornmehl
500 gr Dinkelmehl
160 gr geschmolzene Butter
500 ml Halbfettmilch, lauwarm
2 Päckchen Tockenhefe
160 gr Sukrin (Es kann auch weißer oder brauner Zucker verwendet werden, oder Kokosblütenzucker oder Birkenzucker. Jedoch hat Birkenzucker etwas weniger Süßkraft.)
1 TL Salz
Für die Füllung:
400 gr fein geraspelte Karotten
60 gr geschmolzene Buttter
2 EL Rum
4 EL Reissirup
2 EL Ahornsirup
(Anstatt des Sirups können auch hier wieder andere Zuckerarten verwendet werden. Ich persönlich würde dann ca. 60 – 80 gr dafür verwenden. Kann aber natürlich auch mehr oder weniger sein.)
1 – 2 EL Zimt (je nach Zimtlaune)
etwas Staubzucker (Puderzucker)
ZUBEREITUNG:
Die beiden Mehlsorten, die Trockenhefe, das Sukrin (den Zucker) und das Salz in einer Küchenmaschine gut mischen.
Dann die Butter und die Milch dazugeben und mit dem Knethaken zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten.
(Wenn man will, kann man ihn gerne eine Stunde gehen lassen.
Da heute aber Geduld nicht mein zweiter Name war und das Fräulein Entzückend es geschafft hatte, während des Knetens die Strandmuschel zwischen Küche und Esstisch aufzufalten *grrr*, habe ich ihn nur ca. 15 Minuten gehen lassen.)
Die Karotten mit dem Rum, dem Zimt, der geschmolzenen Butter, dem Reissirup und dem Ahornsirup gut vermischen.
Das Backrohr auf 210° Grad (Umluft) vorheizen.
2 – 3 Backbleche vorbereiten, sofern man hat, und mit Backpaier auslegen.
Oder wie ich in 3 Gängen backen.
Die Arbeitsfläche und das Nudelholz gut bemehlen.
Dann den Teig auf der Arbeitsfläche gut ausrollen (ca. 60 x 43 cm).
Die Karottenmischung, jedoch ohne die Flüssigkeit, gut auf dem Teig verteilen.
Anschließend den belegten Teig schön zusammenrollen.
Ca. 3 cm breite Stückchen von der Rolle schneiden und sofort auf das Backblech legen.
Im vorgeheizten Backrohr ca. 15 min (je nach Backrohr) backen.
Es kann davor noch mit Ei eingestrichen und/oder mit Hagelzucker bestreut werden.
Da ich jedoch Zucker vermeiden will, habe ich es nicht gemacht.
Nach dem Backen, wenn man will, noch mit etwas Staubzucker bestäuben.
Natürlich kann noch mit allerhand anderem verfeinert werden, z.B. mit Nüssen, Rosinen, Cranberries, Schokotröpfchen, Marmelade, Trockenfrüchten und und und!
Und während des Backens kam mir plötzlich die Idee, dass die Schnecken sicher auch superfein schmecken mit Schafskäse, etwas Olivenöl, vielleicht etwas Rosmarin oder Thymian und Oliven gefüllt. Mhhh! Muss ich echt mal versuchen! Aber dann vielleicht mit etwas weniger Süße im Teig, oder auch nicht! Einfach ausprobieren!
Ich weiß, ja, den Schönheitswettbewerb würden sie nicht gewinnen, aber fein und gesünder als sonst sind sie allemal!
Und das ist doch schon ziemlich viel!
Nicht wahr?
Wie wir gesehen haben, kann es auch für Karotten – Zimtschnecken den Nude – Style geben, nicht nur für Torten!
*schmunzel*
Das heißt, Zimtschnecken, egal welche, brauchen nicht immer Staubzucker oder Zuckerguss.
Sie schmecken auch rein, pur, nackt einfach supergut und total ehrlich!
In diesem Sinne, hoffentlich lässt morgen wieder der Sommer grüßen,
ansonsten – nicht vergessen – den Tag mit Karottenzimtschnecken versüßen!
Liebste Grüße
Maria❤
Ich freue mich auch sehr, wenn ihr mir auf Instagram folgt!
leichtigkeit
Danke!
VON EINEM KLEBRIGEN JAHRESAUSKLANG UND PERFEKTEN NEUJAHRSBRÖTCHEN
will ich euch berichten!
Denn der Jahresausklang war gar nicht so einfach!
Nein, jetzt übertreibe ich etwas!
Denn der Jahresausklang war eigentlich ganz schön!
Sehr schön sogar!
Aber nicht so, wie ich ihn mir vorgestellt habe!
*schmunzel* *schmunzel*
Denn – ob ihr es glaubt oder nicht – kurz vor Mitternacht habe ich noch den Kühlschrank geputzt!
Nicht, weil der (die) Faule am (Jahres-)Abend noch schnell fleißig wird!
Nein, weil ich wieder mal (laut Herrn Paulus und meiner Mama) den Hausverstand ausgeschaltet habe!
Und ja, ich gebe es zu, stimmt ja!
Aber es war ja Silvesterabend und ich total in Feierlaune!❤
Jedoch seht ihr hier, was trotz des Malheurs Grandioses entstanden ist,
nämlich die perfekten, selbstgemachten Neujahrsbrötchen!
Die perfekten Brötchen überhaupt!
(Bin ich jetzt zu eingebildet?😉 Nein, überhaupt nicht!!!🙂
Seht selbst!)
Es war nämlich so, dass Herr Paulus sich gewünscht hat, dass wir heuer mal den Silvesterabend zu dritt daheim verbringen! Meine Wenigkeit, die schon sehr gerne feiert, ja, sehr gerne mit anderen Menschen feiert, war davon natürlich nicht sehr angetan.
Und ich habe mich gefragt, was wir drei denn den ganzen Abend machen, denn der muss ja besonders sein! (Nicht, dass die Abende, die Zeit mit meinen beiden Schätzen nichts besonderes wäre! Nein, jede Sekunde mit ihnen ist kostbar, aber ich habe Silvester immer in Gesellschaft gefeiert. Das meine ich!🙂 ) Das kann ja nicht ein normaler Abend mit „normalem“ Abendprogramm sein!
Und dann habe ich mir den Kopf zerbrochen, was wir mit dem Fräulein Entzückend anstellen könnten, damit es für sie ein supertoller Silvesterabend wird!
Aber nichts hat mir gepasst!
Bis mich mein zweites Ich gefragt hat, ob es wirklich um das kleine Fräulein geht oder nur um mich?
Und ja, ich musste (wieder) zugeben, es geht hier, wenn ich ehrlich bin, um mich!
Und mit dieser Überlegung kam dann Gott sei Dank das Loslassen und die Leichtigkeit und dieser Silvesterabend-es-muss-was-Tolles-sein-Stress ist von mir abgefallen und ich konnte mich einfach freuen und genießen.
So sind wir dann auch nicht auf das Kinderfeuerwerk um 17 Uhr am Marktplatz, da es hier geregnet hat, sondern das Fräulein und ich haben ganz gemütlich alles für das Raclette vorbereitet, während Herr Paulus gechillt hat.
Dann haben wir wirklich gemütlich und sehr fein gegrillt, gebraten, geschmolzen und geschlemmt, was das Herz begehrt hat!
Nach dem Aufräumen sind wir dann in der dunklen Stube auf den Couch gelegen und haben dem Feuerwerkstreiben zugeschaut (Wir wohnen im 5. Stock und sehen perfekt zu den Bergen!), das hier schon den ganzen Tag im Gange war.
Haben gestaunt, geohht und geahht, bewundert und uns gefreut!
Irgendwann haben dann das Fräulein und ich entschieden, dass wir für das Neujahrsfrühstück unbedingt noch was backen müssen, und mir sind sofort die Morgenbrötchen von Trine Hahnemann eingefallen, die ich unbedingt einmal nachbacken wollte.
(Gefunden habe ich das Rezept in ihrem wunderbaren Buch „SKANDINAVISCH BACKEN“, das ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt habe! Muss auch sein!)
Und so haben wir den Teig leicht abgewandelt gemacht und laut Anweisung in einer abgedeckten Schüssel in den Kühlschrank gestellt, damit wir am Morgen Brötchen zum Frühstück backen können.
Jedoch – und jetzt kommt es – hat das Fräulein Entzückend, nein, ähhh, habe ich nicht daran gedacht, dass der Teig ja auch im Kühlschrank „geht“.
Und so wollte ich kurz vor Mitternacht (Das Fräulein hat schon vorher schlapp gemacht!❤ ) etwas aus dem Kühlschrank holen, und was kam mir da entgegen???
Was???
Hefeteig!!!
Natürlich!
Ein traumhaft aufgegangener Hefeteig, der so wunderbar und stark und kräftig und selbstbewusst war, dass er es sogar geschafft hatte, den Deckel der Schüssel zu heben!
Und?
Muss ich jetzt noch weiter erklären?
Jetzt wisst ihr, warum ich Kühlschrank geputzt habe!🙂
Aber genug der vielen Worte, hier kommt das leicht abgewandelte Superbrötchenrezept von Trine Hahnemann, das uns am Neujahrsmorgen in den Bann gezogen hat, und mit Sicherheit noch viele Frühstücke und aber auch Abendessen, Suppengelage und Salatzeit bereichern wird!
ZUTATEN:
900 gr Dinkelmehl
15 gr Salz (oder etwas weniger)
2 Päckchen Trockenhefe
700 ml kaltes Wasser
ZUBEREITUNG:
Alle Zutaten in einer Küchenmaschine mit dem Knethaken gut verkneten.
(Nicht erschrecken, der Teig ist recht klebrig!)
Dann den Teig in eine Schüssel geben, die man abdecken kann und über Nacht im Kühlschrank rasten lassen.
ACHTUNG: Die Schüssel sollte groß genug sein, damit der Teig mindestens doppelt so groß werden kann.
Am Morgen dann das Backrohr auf 240° C (Umluft hatte ich, aber jeder Backofen ist anders) vorheizen, „Kugeln“ (sind nicht wirklich Kugeln, denn der Teig ist immer noch sehr klebrig, lässt sich aber sehr gut abreißen), soviele man braucht, auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben.
Anschließend 5 Minuten backen.
Danach die Temperatur auf 210° C herunterschalten und die Brötchen 15 bis 20 Minuten fertig backen.
Wenn sie fertig sind, aus dem Backofen nehmen und noch etwas rasten lassen.
Und dann süß oder pikant belegen, oder einfach nur ganz puristisch mit Butter genießen.
Der Restteig kann wieder in den Kühlschrank gegeben werden und ist dort gelagert bis zu 5 Tagen haltbar.
Also – *freufreufreu* – jeden Morgen Frische-Brötchen-Glück!!!
Knusprig, frisch, selbstgemacht!!!
Nachtrag zum Kühlschrankputzen: Da ich total entspannt war, und davor schon einen sehr schönen Abend mit meinen zwei „Schlawinern“ hatte, war das Kühlschrankputzen gar nicht so schlimm!
Und heute kann ich euch versichern, es war es auf jeden Fall wert!
Natürlich werde ich beim nächsten Mal eine größere Schüssel nehmen (Ich bin ja nicht blöd!!! *hihi*)!
Aber ich freue mich riesig, die ganze Familie Leichtigkeit freut sich riesig, dass wir den Neujahrstag mit diesen Brötchen beginnen durften!
Was für ein Start!!!❤
In diesem Sinne wünsche ich euch jetzt ein sehr, sehr gemütliches Wochenende, vielleicht mit diesen Brötchen deluxe!
Umarmung!
Maria
P.S.: Während ich diesen Post zu euch in die Welt hinaus schicke, lassen sich gerade im Backrohr wieder ein paar Brötchen knusprig bräunen, die ich vorher schnell auf das Backblech gegeben habe!❤
Es ergibt so ca. 10 bis 12 Brötchen, je nach Größe und wenn man den Hefeteig nicht vorher an den Kühlschrank verfüttert hat! *schmunzel* *schmunzel*
Genießt einen glücklichen Tag!❤